​Wang Yi nimmt an G20-Außenministerkonferenz teil

2019-11-23 20:22:56

Nagoya

Der chinesische Staatskommissar und Außenminister Wang Yi hat am Samstag an der G20-Außenministerkonferenz im japanischen Nagoya teilgenommen.

Wang Yi äußerte, angesichts der größeren Risiken der globalen Wirtschaftssenkung und des zunehmenden Unilateralismus und Protektionismus sei die gegenwärtige Welt voller Instabilität und Unsicherheit. Vor diesem Hintergrund solle man aktiv agieren. Erstens sollte am Multilateralismus festgehalten sowie Unilateralismus und Protektionismus abgelehnt werden. Multilateralismus sei der „Hauptschalter“ zur Lösung der globalen Herausforderungen. Die G20-Gruppe solle sich als Vorbilder für die Verbreitung des Multilateralismus aussprechen und ein für eine gesunde Entwicklung der Weltwirtschaft durchführbares Lösungskonzept anbieten. Zweitens solle man auf Öffnung und Integrierung beharren, um den Freihandel und die Vereinfachung der Investitionen zu fördern. Das multilaterale Handelssystem mit Regeln als Basis solle geschützt werden. Es gelte, nötige Reformen für die Welthandelsorganisation durchzuführen und ein offenes, faires Konkurrenzumfeld ohne Diskriminierung zu schaffen. Die Entwicklungsländer sollten eine „besondere und differenzierte Behandlung“ genießen. Darüber hinaus sollte an Gleichberechtigung und Fairness festgehalten und das internationale Finanzsystemreform gefördert werden. Nicht zuletzt sollte an Gleichgewicht und Inklusion festgehalten und für eine nachhaltige Entwicklung Bedingungen geschaffen werden. Die nachhaltige Entwicklung sei der „goldene Schlüssel“ zur Lösung der globalen Fragen. China wolle sich mit allen Ländern die Entwicklungserfahrungen teilen und die Erfolge der globalen Armutsbekämpfung fördern.

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