
Brasilia
Die Berichte westlicher Medien über Hongkong entsprechen nicht den Tatsachen. Dies erklärte der Intendant der China Media Group (CMG), Shen Haixiong, in einem Exklusivinterview mit der größten brasilianischen Zeitung „Folha de São Paulo“.
In dem am Dienstag veröffentlichten Artikel mit der Überschrift „Das Hongkong der Berichterstattung ist weit von der Realität entfernt – CMG-Intendant sagt, Berichterstattung westlicher Medien entspreche nicht den Tatsachen“ hieß es, die CMG werde als weltweit größte Mediengruppe angesehen. Ihr Chef, Shen Haixiong, habe am Montag in São Paulo gesagt, dass die gegenwärtige Lage in Hongkong als terroristisches Vorgehen und nicht als einfache Demonstrationen betrachtet werden müsse.
Shen habe die Berichte westlicher Medien kritisiert und betont, westliche Medien, insbesondere US-Medien, wählten nur einen Teil des Gesamtbildes, das sich stark von der Realität unterscheide. Nicht einmal US-Präsident Donald Trump glaube diesen Berichten.
„Die extremistischen Taten in Hongkong sind bereits zu einer terroristischen Handlungsweise geworden“, so Shen weiter.
Am Wochenende wurde ein Protestler angeschossen, anderseits wurde jedoch auch ein Mann, der mit Demonstranten stritt, mit Benzin überschüttet und angezündet. Er erlitt dadurch schwere Verbrennungen.