
Der britische Premierminister Boris Johnson
Brüssel
Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitglieder haben sich für das neue Abkommen über den Ausstieg Großbritanniens aus der EU ausgesprochen.
Der zweitätige EU-Gipfel ging am Freitag in Brüssel zu Ende. Kurz vor Beginn des Gipfels konnten die EU-Kommission und Großbritannien ein neues Brexit-Abkommen erreichen, das auf dem Gipfel von 27 EU-Mitgliedstaaten unterstützt wurde. Das Abkommen wird dem britischen Parlament und dem Europa-Parlament zur Ratifizierung vorgelegt.
Der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bezeichnete das neue Abkommen als ein gesetzliches Dokument, welches auf gesetzlicher Ebene eine Lösung solcher durch den Brexit verursachten Probleme gewährleiste.
Allerdings konnte auf dem EU-Gipfel keine Einigkeit über die Erweiterung der EU erzielt werden. Frankreich und einige weitere EU-Mitgliedstaaten lehnten eine Aufnahme von Nord-Mazedonien und Albanien in die EU ab.