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Medienservice der Paralympics in Beijing zufrieden stellend
   2008-09-05 14:57:08    Seite Drucken    cri

 

Das Beijinger Olympische Organisationskomitee, kurz BOCOG, hat mehrere Maßnahmen ergriffen, um den Medienvertretern aus aller Welt während der Paralympics gute Lebens- und Arbeitsbedingungen zu bieten. Dies teilte der Leiter der Medienabteilung des BOCOG, Sun Weijia, vor kurzem auf einer Pressekonferenz in Beijing mit. Alle Maßnahmen würden der professionellen Betreuung der Journalisten, insbesondere der behinderten Reporter, dienen.

Gemäß Sun Weijia haben bis Anfang September mehr als 6.300 Journalisten beim BOCOG ihren Antrag für die Akkreditierung hinterlegt. Darunter befänden sich auch 43 geh- und sehbehinderte Journalisten aus 13 Ländern und Regionen. Die Vorbereitungen für den Medienservice an den diesjährigen Paralympics in Beijing seien abgeschlossen, so Sun Weijia:

"Das BOCOG hat in Beijing sechs Hotels als Hauptunterkünfte für die registrierten Journalisten der Paralympischen Spiele festgelegt. Alle ausgewählten Hotels verfügen über ausreichend behindertengerechte Zimmer. Die anderen zwei Austragungsstädte, Qingdao und Hongkong, haben ebenfalls Hotels mit barrierefreien Innenausstattungen bereitgestellt. Mehrere Journalisten im Rollstuhl haben die behindertengerechten Zimmer bereits reserviert. Ihre anderen Bedürfnisse haben wir ebenfalls befriedigt."

Weiter sagte Sun Weijia, um die Journalisten im Rollstuhl gut betreuen zu können, habe das BOCOG für die akkreditierten Reporter behindertengerechte Niederflur-Busse bereitgestellt. 25 Busse seien den neuen Anforderungen entsprechend umgebaut worden. Nach dem Umbau würden diese Busse genügend Platz für sechs Journalisten im Rollstuhl bieten. Zudem werde den akkreditierten Journalisten während der Paralympics der Buchungsservice für zehn behindertengerechte Taxis zur Verfügung stehen. Sun Weijia erläutert uns das Konzept für den Transport der Medienschaffenden an den Paralympics:

"Ende August wurde das Transportkonzept für die Medienleute während der Paralympics offiziell umgesetzt. Das Konzept ist bis zum 20. September in Kraft. Mehrere Shuttle-Busse werden zwischen dem Hauptpressezentrum, dem Internationalen Rundfunkzentrum, allen paralympischen Sportstätten, den wichtigsten Hotels, dem Paralympischen Dorf und dem internationalen Flughafen Beijings zum Einsatz kommen."

Die Journalisten werden ihre Berichterstattung hauptsächlich aus den verschiedenen Sporteinrichtungen betreiben. Daher hat das BOCOG ein spezielles Konzept ausgearbeitet, um eine störungsfreie Berichterstattung zu ermöglichen, wie uns Sun Weijia erklärt:

"Basierend auf diesem Konzept werden wir für die Journalisten mit Behinderungen in verschiedenen Bereichen angenehme Arbeitsbedingungen schaffen. Dazu zählen die Sicherheitskontrolle am Eingang der Sportstätten, die Arbeitsplätze für die Journalisten, die Höhe ihrer Arbeitstische sowie die Gestaltung der Mixed-Zone. Auch die Fahrstühle und Toiletten sind mit behindertengerechten Anlagen ausgestattet worden. Die Wege in der Berichterstattungszone sind barrierefrei gestaltet und erweitert worden. Es können nun zwei Rollstühle nebeneinander fahren. Die Höhe des Rundgitters in der Mixed-Zone ist ebenfalls reduziert worden. Damit steht der Berichterstattung über die Paralympics nichts mehr im Wege."

Qing Feng ist ein akkreditierter Journalist der Paralympics - und er ist blind. Das BOCOG hat ihn eingeladen, um die Infrastruktur der Paralympischen Spiele auf ihre Behindertentauglichkeit zu prüfen. Qing Feng zeigt sich von den Vorbereitungsmaßnahmen der Organisatoren beeindruckt:

"Mein erster Eindruck ist, dass sie sich hier für meine Meinung interessieren. In einigen Bereichen waren die Vorbereitungen perfekt. Deshalb hatte ich keine Einwände. Der Schreibtisch zum Beispiel wurde abgesenkt und eignet sich nun gut für meine Arbeit. Die Geldautomaten (ATM) sind auch behindertengerecht umgebaut worden. Das Betriebssystem des ATM-Gerätes wurde für die behinderten Benutzer ebenfalls vereinfacht. Ich hätte nicht gedacht, dass positive Änderungen in so vielen konkreten Punkten vorgenommen werden würden."

Der britische Journalist Tomas Griffith traf am Montag in Beijing ein. Sein erster Eindruck vom Medienservice an den Paralympics ist ebenfalls sehr positiv:

"Alles ist bequem. Alle Anlagen auf dem Flughafen funktionierten reibungslos. Die Dienstleistungen dort waren auch ausgezeichnet. Im Hotel wurden wir ebenfalls herzlich empfangen. Ich fühle mich sehr wohl in Beijing."

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