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Große Fortschritte im Beijinger Behindertenwesen erzielt
   2008-08-27 18:26:51    Seite Drucken    cri
Derzeit kann man überall in Beijing behindertengerechte Anlagen sehen. Tatsächlich gehört die Installation von behindertengerechten Anlagen zu den Bemühungen der Stadt Beijing zur Gewährleistung der Rechte und Interessen der Behinderten. Dank der Beachtung durch die Regierung und aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung konnte das Behindertenwesen in Beijing große Fortschritte erzielen.

Die "Zärtlichkeits-Heimat" ist eine Stätte für die umfassende Betreuung von Behinderten. Sie wurde von der Regierung des Bezirks Xicheng auf Basis der öffentlichen Ressourcen der Wohnviertel errichtet. Das Zentrum bietet den Behinderten Rehabilitationsmöglichkeiten, soziale Absicherung, fachliche Ausbildung sowie verschiedene kulturelle beziehungsweise sportliche Aktivitäten an. Alle diese Aktivitäten sind unentgeltlich.

Gemäß Frau Liu Zhijing vom Behindertenverband des Bezirks Xicheng stehen dem Bezirk Fachärzte und mehr als 150 Helfer zur Verfügung. Das Fachpersonal und die Helfern seien in verschiedenen Wohnvierteln ansässig. Die Bürger könnten die Service-Station in ihrem Wohnviertel, wo sie umfassende Hilfe und Dienstleistungen erhalten, überall innerhalb von 15 Gehminuten erreichen:

"In allen Wohnvierteln ist die fachgerechte medizinische Betreuung gewährleistet. Die "Zärtlichkeits-Heimat" ist mit sieben Wohnviertel-Gesundheitsservicezentren und mit 48 Wohnviertel-Gesundheitsservicestationen verbunden. Auf diese Weise können die Grundbedürfnisse der Behinderten im Bezirk Xicheng befriedigt werden."

In den 18 Kreisen und Bezirken Beijings gibt es über 300 Rehabilitationszentren für Behinderte. In den vergangenen Jahren haben mehr als 40.000 Behinderte in unterschiedlichem Maße vom Angebot dieser Rehabilitationszentren profitiert. Im Moment machen 85 Prozent der Behinderten Beijings von den angebotenen Dienstleistungen der Rehabilitationszentren Gebrauch. Bis ins Jahr 2010 soll diese Zahl 100 Prozent erreichen.

Die Rechte und Interessen der Behinderten in den Bereichen soziale Absicherung, Bildung und Beschäftigung werden ebenfalls umfassend wahrgenommen. Li Caimao, der Direktor des Beijinger Komitees für Behindertenarbeit, sagt hierzu:

"In der ganzen Stadt Beijing erhalten 100.000 Behinderte von der Regierung finanzielle Hilfe. Man kann sagen, dass das Leben der Behinderten effektiv sichergestellt ist. Die Einschulungsrate der behinderten Kinder in ganz Beijing beträgt 99,5 Prozent. 70.000 der 200.000 arbeitsfähigen Behinderten gehen einer Beschäftigung nach."

Mittlerweile sind alle Stationen des Schienenverkehrs in Beijing mit behindertengerechten Fahrstühlen ausgestattet. Auch der neu gebaute dritte Terminal des internationalen Flughafens, der Südbahnhof, das Palastmuseum sowie der Himmelstempel wurden mit behindertengerechten Anlagen versehen.

Zugleich haben die Behinderten mehr Möglichkeiten erhalten, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Zahlreiche Behinderte haben sich auch auf unterschiedliche Art und Weise an den Olympischen Spielen beteiligt, wie uns Li Caimao mitteilt:

"In ganz Beijing haben sich 12.000 Behinderte als freiwillige Helfer gemeldet. 680 behinderte Künstler werden an der Eröffnungs- und der Abschlusszeremonie der Paralympics teilnehmen. Zudem wurden für die Olympischen Spiele und die Paralympics mehr als 10.000 Geschenke angefertigt, die von Behinderten hergestellt wurden. Die Behinderten haben ihre Beteiligung an der Olympiade mit großer Freude genossen."

Inzwischen ist in Beijing auch die Bereitschaft der Bevölkerung zur Unterstützung der behinderten Mitmenschen stark gewachsen. Die Zahl der registrierten Freiwilligen für die Unterstützung der Behinderten beträgt bereits 150.000. Zudem spenden verschiedene Gesellschaftskreise jährlich über zehn Millionen Yuan RMB an die Behinderten.

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