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Schlappner und die Olympischen Spiele in Beijing
   2008-08-23 20:02:16    Seite Drucken    cri

Der Deutsche Klaus Schlappner war der erste ausländische Chefcoach der chinesischen Fußballnationalmannschaft. Bei den chinesischen Fußballfans ist er besser bekannt als "Onkel Shi".

Schlappner übernahm die chinesische Nationalmannschaft im Juni 1992. Im selben Jahr führte er die chinesische Nationalelf zum dritten Platz am Asien Cup. Zwei Jahre später gewann seine Mannschaft die Silbermedaille an den Asienspielen im japanischen Hiroshima. Obwohl Schlappner nicht mehr als Trainer in China arbeitet, interessiert ihn der chinesische Fußball nach wie vor:

"Natürlich interessiert einen das tagtäglich. Was macht der chinesische Fußball? Es ist ja derzeit so, dass der chinesische Fußball - nicht nur der Männerfußball - vor allem in Asien nicht so eine große Rolle spielt und natürlich auch dadurch nicht international den Standard erreicht hat, den ich mir eigentlich wünschte. Ich hoffe, dass man sich auf aktive Arbeit besinnt und strategisch in die Zukunft denkt und arbeitet. Ich sage auch heute noch, was ich schon früher immer gesagt habe: die Chinesen können Fußball spielen, sie können gut Fußball spielen! Aber sie müssen es auch tun! Hochleistung hat immer mit viel Arbeit zu tun. Man muss in China auch tagtäglich dahingehend arbeiten."

Schlappner freut sich, dass die diesjährige Olympiade in Beijing stattfindet und hofft, dass die ausländischen Gäste diese Gelegenheit nutzen werden, um mehr über China zu erfahren:

"Für die Olympischen Spiele haben wir schon ab 1992 gearbeitet. Leider klappte es im Jahr 2000 nicht, weil zwei Stimmen gefehlt haben. Danach war natürlich ganz klar, dass wir für uns auch sehr für die Austragung der Spiele im Jahr 2008 interessieren.

Ich freue mich sehr - vor allem für die jüngere Generation der Chinesen - die Olympischen Spiele in ihrem eigenen Land zu erleben, weil es sich um die beste und schönste Sportveranstaltung handelt, die man sich vorstellen kann.

Ich wünsche mir, dass alle Chinesen mit viel Freude und mit viel Herzlichkeit zu den Spielen beitragen. Gleichzeitig erwarte ich von den Gästen, dass sie sich korrekt verhalten und sich das Land mit viel Spaß anschauen und vor allen Dingen natürlich auch, dass sie diese Spiele und diese ganzen Wettkämpfe besuchen."

Schlappners eigener Terminkalender in Beijing ist voll. Er interessiert sich für fast alle Sportarten:

"Ich habe Boxen gesehen, Rudern, Leichtathletik, Volleyball, Hockey - also Querbeet! Ich werde mir auch die Fußballendspiele der Frauen und Männer im Arbeiterstadion und im Nationalstadion ansehen. Natürlich auch die Abschlussfeier. Die Eröffnungsfeier habe ich auch gesehen. Sie war wunderbar."

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