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Großbritanniens Botschafter: das olympische Erbe soll weiter getragen werden
   2008-08-01 15:17:15    Seite Drucken    cri

Der britische Botschafter William Ehrman hat seit langem eine Verbindung zu China. Vor kurzem wurde er von Radio China International interviewt:

"Ich bin von China angezogen. Als ich begann, Chinesisch zu lernen, war China noch ein geschlossenes Land und ganz mysteriös. Ich verbinde mit China eine lange Geschichte und viele interessante Orte."

Die damalige Wahl, Chinesisch zu lernen, hat William Ehrman fest mit China verbunden. In den vergangenen 30 Jahren war er fünf Mal in China und hat viele wichtige Ereignisse in China miterlebt:

"Als ich im Jahr 1978 meine erste Arbeit in China beendet habe, ist die Reformpolitik von Deng Xiaoping umgesetzt worden. Die folgende 30-jährige Entwicklung Chinas begann mit der Durchführung dieser Politik."

Danach haben China und Großbritannien mit den Verhandlungen über die Hongkong-Frage begonnen. William Ehrman war einer der fünf britischen Vertreter dieser Verhandlungen:

1997 war Ehrman bei der Zeremonie der Rückgabe Hongkongs an China dabei.

Im August dieses Jahres wird der Botschafter ein weiteres wichtiges Ereignis in China miterleben, nämlich die Beijinger Olympischen Spiele. In den vergangenen zwei Jahren als britischer Botschafter in China konnte er alle Bemühungen für die Olympischen Spiele beobachten:

"Was mich am meisten berührt, ist die Begeisterung der Chinesen für die Olympischen Spiele. Es beeindruckt mich sehr, dass so viele Menschen als Freiwillige in der Stadt und in den Sportstätten tätig sind. Dies zeigt die Leidenschaft der Beijinger Bevölkerung für die Olympischen Sommerspiele. Ich hoffe, dass wir bei den Olympischen Spielen 2012 in London ebenso leidenschaftlich sein werden."

Großbritannien wird die nächsten Olympischen Sommerspiele austragen. Bei der Schlusszeremonie in Beijing wird die olympische Fahne an den Londoner Oberbürgermeister Boris Johnson übergeben. Der Botschafter William Ehrman möchte auch etwas von den Beijinger Olympischen Spielen lernen.

Er sagte, die Austragungsländer der modernen Olympischen Spiele sollten gleichzeitig auch einige konkreten Fragen berücksichtigen, zum Beispiel die Weitergabe des olympischen Erbes sowie die Beeinträchtigungen des Klimawandels. Dies entspricht auch der Idee der "grünen Olympiade" der Beijinger Spiele:

"London bemüht sich nun darum, Sportstätten mit niedrigem Energieverbrauch zu entwerfen und sie aus CO2 armen Materialien zu bauen. 20 Prozent der genutzten Energien bei den Olympischen Spielen 2012 werden regenerierbare Energien sein. Dies möchten wir für die nachhaltige Entwicklung des olympischen Erbes tun. Wir denken auch daran, die neuen Sportstätten nach den Olympischen Spielen zu verkleinern, damit sie öffentlich benützt werden können."

Großbritannien ist im Radsport, Boxen und im Segeln besonders stark. Zu den Zielen für die Beijinger Olympischen Spiele sagte William Ehrman:

"In Athen lagen wir auf dem zehnten Platz im Medaillenspiegel. Wir hoffen in Beijing Fortschritte zu machen, sodass wir unserem Ziel, bei den Olympischen Spielen 2012 den vierten Platz im Medaillenspiegel zu belegen, ein Stück näher kommen."

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