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Deutsche Medien bereiten sich auf Berichterstattung über Olympische Spiele in Beijing vor
   2008-07-24 15:03:44    Seite Drucken    cri
Mit dem Näherkommen der Olympischen Spiele konzentrieren immer mehr ausländische Journalisten ihren Blick auf Beijing. Dazu gehören auch weltweit bekannte Presseagenturen, Zeitungen sowie Radio- und Fernsehsender. Viele dieser Institutionen haben sich bereits im Hauptpressezentrum (MPC) der Beijinger Spiele niedergelassen.

Laut Statistiken der Informationsabteilung des Beijinger Olympischen Organisationskomitees (BOCOG) werden während der Großveranstaltung über 20.000 Journalisten im Hauptpressezentrum sowie im Internationalen Rundfunkzentrum (IBC) der ganzen Welt über die Spiele berichten. Verschiedene bedeutende Medien haben namhafte Mitarbeiter entsendet. Im Internationalen Rundfunkzentrum hat unser Korrespondent den Direktor der Produktionsabteilung der ARD Wolfgang Krämer getroffen. Er teilte uns mit, um die Berichterstattung über die Olympischen Spiele in Beijing so gut wie möglich zu gestalten, haben ARD und ZDF insgesamt etwa 700 Mitarbeiter nach Beijing entsendet. Zudem wurden im Internationalen Rundfunkzentrum fünf Parzellen mit einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern angemietet. Zum geplanten olympischen Programm sagte Krämer:

"Zum Sendevolumen kann ich Ihnen sagen, dass wir im Prinzip tagtäglich volles Programm haben. Solange hier olympische Veranstaltungen sind, senden wir live. Es gibt eine tägliche Zusammenfassung und wir haben, ausgelagert im Hotel Kempinski, eine Art Late-Night-Show, Late-Night-Show bezieht sich jetzt auf die deutsche Zeit. Das hat mehr oder weniger einen Unterhaltungscharakter. Außerdem gibt es auch noch eine Stundensendung, die sich rein unter sportlichen Gesichtspunkten mit der Zusammenfassung aller Ereignisse befasst."

Gleichzeitig ist die Zahl der Mitarbeiter der Deutschen Presseagentur (DPA) zur Berichterstattung über die Olympischen Spiele in Beijing gegenüber den vergangenen Spielen um zehn Prozent gestiegen. Zudem will die DPA in verschiedenen Sprachen auf unterschiedliche Art über zahlreiche Aspekte berichten. Der stellvertretende Leiter der technischen Abteilung der DPA, Uwe Keyser, sagte:

"Also diesmal werden in Peking rund 80 Mitarbeiter der DPA hier sein. Davon werden natürlich die meisten Kollegen aus dem Deutschen Dienst, also Sportberichterstattung machen. Aber auch Kollegen vom Englischen Dienst, vom Spanischen Dienst, vom Arabischen Dienst und natürlich Kollegen vom Rundfunk. Und, natürlich ganz wichtig, von unseren Photographen, die natürlich viele schöne hübsche Bilder von den Ereignissen hier knipsen werden. Ja für uns ist natürlich die Sportberichterstattung, wie bei Olympischen Spielen üblich, natürlich das Allerwichtigste. Aber wir werden natürlich auch Land und Leute, Kultur und Menschen kennenlernen wollen und natürliche Eindrücke nach Hause an unsere Leserschaft, an unsere Zuhörer auch mit übertragen wollen."

Laut Uwe Keyser wird die DPA auch in andere Städte Mitarbeiter entsenden, die an der Austragung der Olympischen Spiele mitwirken. So hat zum Beispiel die DPA Korrespondenten in Qingdao, wo die Segelwettbewerbe ausgetragen werden, und in Hongkong, wo die Reitwettbewerbe stattfinden werden, vor Ort.

Die Erlebnisse in China werden die Medienvertreter sicher stark beeindrucken. Fabian Schludi, ein Mitarbeiter der ARD, hegt große Erwartungen an die Berichterstattung über die Olympischen Spiele in Beijing. Er sagte:

"Ich bin Fabian Schludi, ich bin Stringer. Also ich finde es ein unglaublich spannendes Land. Mir macht's sehr viel Spaß, hierzusein. Es gibt natürlich kulturelle Unterschiede, würden die Chinesen in Deutschland sicher auch haben, aber es ist sehr spannend, was hier passiert, was aufgebaut wird und einfach was? es bewegt sich viel hier.'

Nach der Ankunft in Beijing konnten die ausländischen Journalisten warmherzige und umfassende Dienstleistungen der Gastgeber erfahren, wodurch ihre Arbeit in großem Maße gefördert wurde. Der Direktor der Produktionsabteilung der ARD, Wolfgang Krämer, sagte dazu:

"Wir sind hier sehr freundlich aufgenommen worden. Die Kollegen, die uns hier unterstützen seitens BOB und BOCOG versuchen, alles möglich zu machen, damit wir wie gewohnt unsere Berichterstattung hier umsetzen können."

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