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Interview mit dem Sonderpreisträger unseres Olympia-Quiz Helmut Matt
   2008-07-14 15:54:54    Seite Drucken    cri

M: Liebe Hörer, anstelle unserer Hörerhotline senden wir heute ein Interview mit dem Sonderpreisträger unseres Olympia-Quiz Helmut Matt. Herr Matt kommt aus Herbolzheim in Deutschland. Er macht diesmal als Sonderpreisträger vom 26. Juni bis zum 7. Juli eine China-Reise. Hören wir nun, was er uns erzählt.

Lu: Also Helmut, zuerst herzlich willkommen in Beijing! Wir freuen uns schon auf Deinen Besuch, seitdem wir wissen, dass Du diesmal als Sonderpreisträger des Olympia-Quiz zu uns kommen wirst.

Helmut: Oh, ja, vielen Dank. Das ist ja eine Überraschung, dass ich gelungen habe. Ich konnte ja fast gar nicht glauben.

Lu: Ja, Helmut, zwar bist Du unter vielen Hörern schon sehr bekannt, aber ich würde Dich immer noch bitten, Dich zuerst selbst mal vorzustellen.

Helmut: Ja, für die, die mich noch nicht kennen. Ich heiße Helmut Matt, ich wohne in der Nähe von Freiburg, in Herbolzheim, bin Informatiker und ich arbeite in einer Bank. Mein großes Hobby ist das Radio - die Kurzwelle, und auch die Korrespondenz mit Radiosendern, vor allem eben auch mit CRI.

Lu: Ja, Helmut, Du hast ja Vieles über China gelesen, angehört, gelernt und sogar studiert. Also auf dieser Art und Weise hast Du viele Informationen über China bekommen, und Du kennst so auch immer besser und mehr über China, kann man sagen. Kannst Du also hier Deine Erfahrungen, Deine Ideen und Vorstellung über China erzählen?

Helmut: Ja, also für China interessiere ich mich schon sehr lange, die Kultur fasziniert mich schon seit vielen vielen Jahren. Und Ihr informiert mich auf vielen Art und Weise über China, über Euer Land. Und ich denke, wenn man eben mit Euerem Programm über China befasst, krieg man ein ganzes Bild von Euerem Land. Ich selbe sehe China als ein sehr offenes, sehr schönes, gastfreundliches Land mit unheimlich netten Menschen und einer unendlichen Fülle von Sehenswürdigkeiten, von den ich einen kleinen Teil sehen konnte. Und ich hoffe, dass das nicht meine letzte Reise, sondern vielleicht einfach noch ein gelungener Anfang.

Lu: Ja, kannst Du mal vorstellen, welche Orte in China hast Du diesmal besucht? Und erzähl bitte den anderen Radiofreunden über Deine Erlebnisse in China - in Qingdao, in Beijing.

Helmut: Ja, ich habe unglaublich viel gesehen, das ist wahrscheinlich eine ganz lange Sendung. Ich fasst das einiger Masse kurz. Am ersten Tag hat der Kollege Li Zheng mir schon außerhalb des Programms den Beihai-Park gezeigt. Wir haben zum Spazieren gegangen, sind auch hoch gegangen. Die weiße Pagode hat mir sehr gut gefallen, dort habe ich einen runden Blick auf die Verbotene Stadt, den Tiananmen-Platz. Und wir haben einen spektakulären Abend in der Halle des Volks. Das Programm hat mich wirklich überwältigt. Ich durfte selber rein, und auch Ansprache halten, und auch einen schönen Preis bekommen. Die olympischen Stätte hier in Beijing haben wir auch gesehen, das war das Vogelnest. Man kennt das früher nur von dem Foto. Man kann die Dimension gar nicht vorstellen, wie riesig das von außen ist. Wenn man drin, sieht man die ganze Konstruktion, das ist ein großartiges modernes Stadion. Und was wir drin gesehen haben, das ist überall mit Olympiade, mit Fahnen, Schwingen usw. Geschmückt. Man hat schon richtig gemerkt, dass die Olympiade ja unmittelbar bevor steht. Wir gingen dann weiter zum Wasserwürfel. Wir haben das vom außen gesehen, Teile davon gesehen. Das ist wirklich wunderschön. Dann ein paar Tage weiter gingen wir zur Küstenstadt Qingdao. Die hat mich sehr beeindruckt, muss ich sagen. Die ganze Stadt Qingdao ist geschmückt von der Olympiade. Man hat überall große Tafeln aufgehängt, und ganz viele Blumen werden da gepflanzt. In Qingdao gibt es natürlich noch ganz wichtiges, was Qingdao und Deutschland verbindet, nämlich die Brauerei, die heute noch das weltberühmte Qingdao-Bier herstellt. Die Leute, die in Qingdao leben, haben sehr positive Einstellung zu Deutschland haben, unter anderem eben auch wegen dieser Kultur des Bieres, die die Deutschen dahin gebracht haben. Und ich finde noch andere Erinnerung an die deutsche Kultur, zum Beispiel das Haus des damaligen Gouverneurs, das dürfen wir auch besichtigen. Und was man sehr tiefen Eindruck gemacht hat, das war der Laoshan-Berg. Das ist eine große taoistische Stätte in China. Das ist mitten in den Bergen gelegen, ganz romantisch verzaubert mit schönen Tempelanlagen, teilweise sind neue teilweise alte, wirklich über 1000 Jahre alte Bäume usw.

Lu: Ja. Hast Du auch olympische Sportstätte in Qingdao besucht?

Helmut: Ja, natürlich. Das ist ja eigentlich das Thema dieser Reise. Und in Qingdao haben wir das olympische Dorf besichtigt. Das ist ja ein Fünf-Stern-Hotel, das ist ein unglaublich schönes Hotel, wo die Sportler wohnen werden. Wir dürfen das Hotel komplett besichtigen, inklusive Zimmer, alles behindert gerecht gemacht. Wir haben dann die Regatten-Anlagen gesehen, die Sportstätte selber. Als Höhepunkt ist ein Bootsfahren mit einer echten Küstenboot im Schiff.

Lu: Ja. Helmut, welchen Vorschlag und welche Hoffnung hast Du noch zu unserem Programm, zu unseren Berichten während der kommenden Olympischen Spiele in Beijing?

Helmut: Ja, ich hoffe, es gibt viele Tagesberichte werden, auch viele Interviews mit deutschen Sportlern. Das werden die Hörer natürlich sehr interessieren. Und einfach viele Berichte und möglichst viele Fotos auf Eurer Webseite aufbringen, weil ich bin ja da täglich auch drauf. Ich denke, CRI wird sicher die wichtigste Informationsquelle sein, während dieser Tage für die Olympiade.

Lu: Ja, danke. Helmut, möchtest Du hier noch ein paar Worte zu Deinen Familienmitgliedern oder Hobbyfreunden sagen?

Helmut: Ja, also vor allem grüße ich von hier noch mal die Linda. Aber wenn sie die Worte hört, dann werden wir schon wieder sehen. Wir werden das zusammen hören. Linda, ich grüße Dir ganz herzlich von hier aus Beijing. Dann alle meine Hobbyfreunde, die anderen vier Monitoren möchte ich grüßen, und auch alle, die mich kennen.

Lu: Vielen Dank für das Gespräch, Helmut. Wir hoffen, dass diese China-Reise Dir wieder einen tiefen Eindruck gemacht hat.

Helmut: Oh, vielen Dank, das war ein Traum!

Lu: Ja, alles Gute und einen guten Heimflug.

Helmut: Vielen Dank.

M: Soweit das Gespräch zwischen Lu Shan und Helmut Matt.

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