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Die alten Bäume in China
   2008-07-07 16:28:34    Seite Drucken    cri

F: Nun wollen wir noch die Frage unseres Hörers Heinz Günter Hessenbruch aus Remscheid in Deutschland beantworten und die alten Bäume in China vorstellen. Herr Hessenbruch fragte uns in einem Fax:

M: "Können Sie einmal über alte Bäume in China berichten? Welche Bäume sind sehr alt und wie alt? Haben diese Bäume besondere Geschichten? Werden sehr alte Bäume besonders geschützt und gepflegt?"

F: Ja, liebe Hörer und lieber Herr Hessenbruch, diese Frage beantworten wir auch gerne. Für alte Bäume gibt es in China Vorschriften. Es wird vorgeschrieben, dass Bäume erst ab einem Alter von 100 Jahren als "alte Bäume" bezeichnet werden. In verschiedenen Gebieten in China weichen diese Vorschriften voneinander ab. Zum Beispiel nach den Vorschriften in Beijing werden Bäume von über 300 Jahren als "alte Bäume erster Klasse" bezeichnet, Bäume zwischen 100 und 300 Jahren werden als "alte Bäume zweiter Klasse" bezeichnet.

M: Ja. Informationen aus dem Garten-Amt der Stadt Beijing zufolge gibt es derzeit in Beijing mehr als 40.000 alte Bäume von 56 Baumarten, darunter 5.597 alte Bäume erster Klasse. Unter den alten Bäumen in Beijing sind die Asiatischen Zypressen und die Akazien die häufigsten. Beide machen über 35 Prozent des Bestandes alter Bäume in Beijing aus. Außerdem gibt es noch Fichten und Magnolienbäume. Es stehen in Beijing auch viele Walnussbäume und Persimonenbäume. Viele davon sind über 100 Jahre alt. Wegen ihres hohen Wirtschaftswertes können diese Bäume nicht in die Liste der alten Bäume aufgenommen werden.

F: In China gibt es sehr viele alte Baumgattungen, sie sind meistens lokale Baumarten oder Arten mit hohem Anpassungsvermögen. Sie sind dürreresistent und haben eine lange Wachstumsperiode und eine starke Lebenskraft. Es gibt hauptsächlich Ginkgobäume, Rotholzbäume, Asiatische Zypressen, Akazien, Kampferbäume, Fichten, Maulbeerbäume, Magnolienbäume, Pappeln, Nanmu-Hartholzbäume und so weiter. Nach ihrer Wachstumsdauer, ihrem wissenschaftlichem und kulturellem Wert sowie ihrer Art und dem Vorkommen werden sie normalerweise in vier Klassen eingeteilt.

M: Ja. Hinter vielen Bäumen steht nicht nur der wirtschaftliche Nutzeffekt, sondern auch noch eine schöne Volkssage. Sie sind lebende historische Kulturgegenstände. Zum Beispiel gibt es in China Flügelzürgeln mit 1.100 Jahresringen, 1.840 Jahre alte Zimtbäume, 2.000-jährige Akazien sowie Asiatischen Zypressen und Ginkgobäume, die jeweils 2.700 beziehungsweise 3.000 Jahre alt sind. Alle diese alten Bäume haben verschiedene Veränderungen der Natur erlebt, sie können als Zeitzeugen der Entwicklung der Naturbedingungen betrachtet werden.

F: Ja. Für den Schutz der alten Bäume hat China Vorschriften ausgearbeitet. In vielerlei Hinsicht hat man Maßnahmen festgelegt. Es gibt normalerweise eine zuständige Einheit für alte Bäume. Man macht für sie Untersuchungen und legt Akten an. An vielen alten Bäumen hat man kleine Schilder zum Schutz aufgehängt, darauf werden die Baumart, das Alter und so weiter angegeben. Außerdem hat man an vielen Orten in China noch den "Tag des Ökoschutzes" eingeführt, an dem man viele Aktivitäten organisiert.

M: Ja, soviel, liebe Hörer und lieber Herr Hessenbruch, zu den alten Bäumen in China.

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