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Motto und Maskottchen der Beijinger Olympischen Spiele
   2008-03-24 13:46:29    Seite Drucken    cri

Die Olympischen Spiele 2008 werden am 8. August in Beijing eröffnet. Um die Idee der Olympischen Spiele der gesamten chinesischen Bevölkerung und der Welt näher zu bringen und um der Welt gleichzeitig die chinesische Kultur zu vermitteln, hat das BOCOG, das Beijinger Olympische Organisationskomitee, im Jahr 2005 die Beijinger Spiele unter ein Motto gestellt. Außerdem hat das BOCOG Olympia-Maskottchen für die Beijinger Spiele kreiert. Wie aber lautet der Slogan und wie sehen die Maskottchen aus? Welche Bedeutung haben sie?

Am 26. Juni 2005 verkündete Li Changchun, ständiges Mitglied des Politbüros des ZK der KP Chinas, in der Beijinger Arbeitersporthalle in einer Feierstunde das Motto der Beijinger Olympischen Spiele 2008. Das Motto lautet: "Eine Welt, ein Traum."

Mit diesem Slogan werden die Ideen und die Kultur des Austragungslands der kommenden Olympischen Spiele optimal zusammengefasst. Seit den Olympischen Spielen von Seoul 1988 entwickelt jedes Austragungsland einen kurzen, aussagekräftigen Slogan. Warum hat man für die Beijinger Olympischen Spiele den Slogan "eine Welt, ein Traum" gewählt? Das BOCOG begründete seine Entscheidung für diesen Slogan folgendermaßen: Das Motto zeige, dass es der Wunsch Chinas sei, durch den olympischen Geist unter der Beteiligung aller Menschen eine bessere Zukunft für die Menschheit zu schaffen. Außerdem drücke der Slogan aus, dass China in Zusammenarbeit mit allen Ländern eine harmonische Welt schaffen wolle, in der alle die Erfolge der Zivilisation genießen könnten. Die chinesische Kultur wolle immer harmonischere Beziehungen zwischen den Menschen und der Natur, aber auch zwischen den Menschen selbst schaffen. Das Motto für die Olympischen Spiele beinhaltet die Ideen der chinesischen Kultur, nämlich die Ideen der harmonischen Entwicklung, der harmonischen Koexistenz und der Kooperation. Der Olympia-Experte der Peking-Universität Zhang Yiwu sagte:

"Das Motto für die Beijinger Spiele hat zwei Hauptinhalte. Es geht um die Themen Welt und Traum. Das Motto "eine Welt" zeigt, dass China einen offenen Geist hat. Das Land will mit der ganzen Welt Kontakte pflegen. "Ein Traum" soll symbolisieren, dass China und die Welt hoffen, dass die Olympischen Spiele und alle damit verbundenen Wertvorstellungen dem Frieden dienen."

Das Motto wurde in einer weltweiten Aktion gemeinsam geschaffen. Am 1. Januar 2005 begann man, weltweit Vorschläge für das Motto zu sammeln. Innerhalb eines Monats gingen bei der zuständigen Behörde über 210.000 Entwürfe ein. Alle Provinzen, Autonomen Gebiete und regierungsunmittelbaren Städte in China, darunter auch die chinesische Inselprovinz Taiwan und die zwei chinesischen Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao, haben sich rege am Vorschlagwettbewerb beteiligt. Auch aus den USA, Großbritannien, Norwegen und Brasilien gingen etliche Vorschläge ein. Aus den mehr als 210.000 Entwürfen wurde schließlich dieser Slogan ausgewählt. Das BOCOG hat den Slogan zunächst ausgesucht, dann wurden verschiedene Experten zu dieser Entscheidung angehört, außerdem wurden internationale Public-Relations-Agenturen von Rang und Namen befragt. Schließlich legte man das Motto "eine Welt, ein Traum" fest.

Am 11. November 2005 wurden schließlich die Maskottchen für die Beijinger Olympischen Spiele präsentiert. Die fünf "Fuwas" haben in diesem Wettbewerb das Rennen gemacht. Sie heißen Beibei, Jingjing, Huanhuan, Yingying und Nini. Da die chinesische Kultur sehr umfangreich und tiefgehend ist, hat man sich auf fünf Maskotten für die Olympischen Spiele geeinigt. Seit der Einführung von Olympischen Maskottchen zu den Olympischen Spielen von München 1972 hat es noch nie so viele Maskottchen gegeben.

Beibei, Jingjing, Huanhuan, Yingying und Nini tragen jeweils Elemente des Fisches, des großen Pandas, des olympischen Feuers, der tibetischen Antilope und der Schwalbe. Dadurch sollen sie Symbole für die Verbindung von Meer, Wald, Feuer, Erde und Himmel werden. Sie drücken dadurch auch die Harmonie zwischen der Menschheit und der Natur aus. Damit repräsentieren sie auch die Idee der grünen Olympischen Spiele. Gleichzeitig transportieren die Maskottchen auch viele Elemente der chinesischen Kultur. Das Fuwa Beibei, das Fischelemente enthält, vermittelt beispielsweise das traditionelle chinesische Neujahrsbild. Das spannendste an den fünf Fuwa ist aber, dass ihre Namen in Reihe gesetzt einen Satz ergeben. Der Satz "Bei jing huan ying ni" bedeutet "Beijing heißt Dich willkommen". Die Tatsache, dass es für die Beijinger Spiele fünf Maskottchen gibt, passt gut zu den fünf olympischen Ringen. Der stellvertretende Vorsitzende des Koordinationskomitees für die Beijinger Olympischen Spiele 2008 beim IOC, beim Internationalen Olympischen Komitee, Richard Gosper äußerte sich positiv über das Konzept der Fuwa:

"Die fünf Maskottchen für die Olympischen Spiele von Beijing sind sehr liebevoll und aussagekräftig gestaltet worden. Sie schlagen eine Brücke zu den fünf olympischen Ringen. Sie stehen auch für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur. Und sie symbolisieren spielerisch viele Ideen. Die olympische Bewegung soll Beijing für die Schaffung dieser inspirierenden und symbolträchtigen Maskottchen danken."

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