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Tochtergesellschaft des SK-Konzerns in Nordostchina erfolgreich
   2008-01-02 15:24:55    Seite drucken   cri

Park Shin Ho hat bereits acht Jahre lang in Nordostchina gearbeitet. Im Zeitraum von 1999 bis 2002 war er in der Energiesparte des südkoreanischen SK-Konzerns tätig. 2005 hat der SK Networks eine Tochtergesellschaft in China gegründet, die unter seiner Leitung steht.

SK ist ein internationaler Konzern, der sich vor allem auf Energie, Telekommunikation und Logistik spezialisiert hat. In diesem Jahr belegt der Konzern den 98. Platz auf der Rangliste der 500 weltweit führenden internationalen Unternehmen. Park Shin Ho ist zuständig für die Investitionen des SK Networks in China. Nach seiner Beobachtung haben sich in China in den vergangenen Jahren gigantische Veränderungen vollzogen:

"Ich bin zutiefst beeindruckt vom schnellen Entwicklungstempo in China. Noch vor acht Jahren litten die Städte Shenyang und Changchun unter schwerwiegender Umweltverschmutzung. Da den Problemen von der zentralen und lokalen Regierungen große Aufmerksamkeit beigemessen wurde, hat sich die Umweltsituation in den beiden Städten mittlerweile beträchtlich verbessern können."

Park Shi Ho sagt, seit langem bestehen Handelskontakte zwischen dem SK-Konzern und China. Außerdem habe der Konzern bei der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Südkorea eine fördernde Rolle gespielt. Dennoch sei die China-Tochter von SK Networks das erste Unternehmen des Konzerns, das in China tatsächlich investiert hat:

"Das Jahr 2005 war ebenfalls geprägt von der schnellen Entwicklung der chinesischen Wirtschaft. Zu jener Zeit haben sich fast alle weltweit führenden internationalen Unternehmen in den Metropolen Beijing, Shanghai und Guangzhou niedergelassen. Hätten wir uns ebenfalls in diesen Städten angesiedelt, hätten wir kaum Entwicklungschancen erwarten können. 2003 hat die chinesische Regierung die Strategie zur Wiederbelebung der traditionellen Industriestandorte in Nordostchina aufgestellt. Deshalb haben wir uns schon damals für einen Standort in Nordostchina entschieden. Wir sehen darin große Aussichten, weil zu jener Zeit noch kaum führende internationale Konzerne bereit war, in diese Region zu investieren."

Die ersten zwei Aufträge, die die Tochtergesellschaft von SK in China erhalten hat, betrafen den Verkehrs- und Transportsektor. Beim einen geht es darum, Busmotoren für die Verwendung von flüssigem Propangas umzubauen und beim anderen um die Beteiligung am Ausbau von Bahn- und Fernreisebusstationen in der Stadt Shenyang.

Neben den Investitionen in Shenyang richtet SK den Blick auf Dandong, eine Stadt an der chinesisch-nordkoreanischen Grenze:

"Dandong ist ein Schwerpunkt der Erschließungsstrategie der Provinz Liaoning. Man spricht eher von der Überlegenheit der Hafenstadt Dalian aufgrund ihrer Wirtschaftsstärke und ihres Entwicklungstempos. Aber Dandong verfügt über noch größere regionale Vorteile, insbesondere wegen der Verkehrswege, die China mit Nord- und schließlich Südkorea verbinden. Langfristig besitzt Dandong deshalb größere Entwicklungschancen als Dalian. Dies hat uns vor zwei Jahren veranlasst, mit der Stadtregierung Dandong Absichtserklärungen für vier Projekte zu unterzeichnen."

Die vier Projekte beziehen sich im Einzelnen auf Busmotoren, die für den zukünftig Betrieb mit flüssigem Propangas umgebaut werden sollen, auf den Bau einer südkoreanisch geprägten Geschäftsstraße in der Innenstadt Dandong, sowie auf den Bau eines Erdöllagers und eines Kais, wo Öltanker vor Anker gehen können. Außerdem soll bei Dandong ein komplettes Logistikzentrum errichtet werden.

Da sich die Beziehungen zwischen den beiden koreanischen Staaten ständig verbessern, zeigt sich Park Shin Ho auch zusehends davon überzeugt, dass für die chinesische Grenzstadt Dandong in absehbarer Zukunft äußerst gute Entwicklungsperspektiven bestehen.

Park Shin Ho sagt, da der SK-Konzern noch nicht allzu lange in China präsent sei, sei der Personaleinsatz in der China-Tochter alles andere als ausreichend. Deshalb habe sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, hoch qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Er sei davon überzeugt, dass der Konzern in zehn bis 20 Jahren über hervorragende Mitarbeiter in China verfügen werde. Bis dahin werde SK hochrangigen chinesischen Führungskräften die Leitung der Projekte übertragen, wenn es um Investitionen in Indien, Thailand oder irgend einem südostasiatischen Land geht:

"Als ich vor 27 Jahren dem SK-Konzern beitrat, hatte ich mir gedacht, dass ich und das Unternehmen wechselseitig wirkend voranschreiten könnten. Diese Zuversicht sollen auch die chinesischen Mitarbeiter hegen. Nur durch den gegenseitigen Einfluss kann es sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitern gelingen, sich gemeinsam weiter zu entwickeln."

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