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Li Xuehua: Kämpferin für Fleischqualität
   2007-10-12 17:31:02    Seite drucken   cri
Li Xuehua ist seit 1992 für die Quarantänestation für Tiere der Stadt Taiyuan in der Provinz Shanxi verantwortlich. Als sie von ihrer Wahl zur Delegierten des 17. Parteitages der Kommunistischen Partei Chinas erfuhr, hatte sie gemischte Gefühle aus Freude und einer größeren Verantwortung. "Ich bin sehr erfreut, dass meine Arbeit anerkannt wird. Aber ich weiß, dass ich die Latte noch höher legen muss. Ich muss in der Erfüllung meiner Verpflichtung zum Schutz der Gesundheit der Menschen fortfahren und noch bessere Qualitätskontrollen für Fleischprodukte und strengere Untersuchungen von ansteckenden Tierkrankheiten einführen."

Li muss in ihrer Rolle beim Schutz der öffentlichen Gesundheit permanent wachsam sein. Am 26. Juli 2005 hatte Li gerade die Prozeduren für den Transport von Fleisch nach Taiyuan abgeschlossen, als plötzlich in einer lokalen Zeitung die Schlagzeile "Streptokokkenerkrante Schweine in Sichuan entdeckt" auftauchte.

Li telefonierte sofort mit der Kontrollgruppe ihrer Quarantänestation und bat sie, mit den Großhändlern Kontakt aufzunehmen, damit sie den Einkauf von Schweinefleisch aus den infizierten Gebieten einstellen. Dann begab sie sich umgehend zu ihrer Quarantänestation, um die notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung der Seuche zu organisieren.

Innerhalb einer halben Stunde hatte sie eine Notfallbekanntmachung verfasst, mit der sie den Import von lebenden Schweinen aus der Provinz Sichuan untersagte. Die Bekanntmachung wurde den Schlachtereien zugefaxt, während Li sich mit ihrem Team zur Untersuchung der Fleischbestände begab.

Am 15. Januar dieses Jahres trat ein anderer Fall auf, bei dem eine schnelle Reaktion notwendig war. Diesmal begann alles um 19.30 Uhr mit einem Fernsehbericht über verseuchtes Fleisch aus der Provinz Hebei. Li alarmierte ihr Inspektionsteam und sie arbeiteten bis in den frühen Morgen auf dem Fleischmarkt. Ihre Arbeit war nicht umsonst, denn das Team entdeckte über 10 Tonnen verseuchtes Schweinefleisch, das bereits seinen Weg aus der Provinz Hebei nach Shanxi gefunden hatte.

Ihre Arbeit ist so wichtig, dass Li und ihr Team rund um die Uhr arbeiten, um sicherzustellen, dass kein verseuchtes Fleisch in die Lebensmittelversorgung gelangt. Li sagt, "Als Wächterin über die Gesundheit der Menschen, kann ich mir keine Minute Nachlässigkeit erlauben."

Um die Sicherheit von Fleischprodukten sicherzustellen, haben Li und ihr Team eine Reihe von Prozeduren entwickelt. Li sagt, "Die Kontrolle von Tierkrankheiten ist nicht nur eine Frage technischer Expertise, sondern muss auch der Realität unserer Arbeit an der Basis angepasst werden." Dies tut sie, indem sie sich auf die Märkte für Fleischprodukte begibt, um Probleme unmittelbar feststellen und lösen zu können. Ihre Arbeitstage dauern oft bis zu 12 Stunden und sie ist 360 Tage im Jahr abrufbar. Dank ihrer Anstrengungen hat Taiyuan im Jahr 1999 ein Pilotprojekt für Tierquarantäne ins Leben gerufen. Dieses Projekt war das erste seiner Art in ganz China und daher von erheblicher wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung.

Im September 2002 wurde ein System zur Kontrolle des Marktzugangs für Fleischprodukte eingeführt. Das System grenzte die Probleme mit verseuchtem und mit Wasser aufgepumptem Schweinefleisch ein. Im Rahmen des neuen Systems wird auch die die Verwendung von isolierten Fahrzeugen und Kühlfahrzeugen zum Transport von tierischen Produkten beaufsichtigt.

Im Juni 2005 wurde ein System zur Qualitätssicherung eingeführt, dass Personen oder Unternehmen, die gegen die Regeln verstoßen, in den Medien bloßstellt und ihre Vergehen und Verstöße gegen die Qualitätsauflagen aufdeckt. Es ist nicht überraschend, dass sich das System als sehr hilfreich erwiesen hat.

Die Tierquarantäne in Taiyuan hat sich soweit entwickelt, dass sie nun einem standardisierten und auf Reglen basierendem Ansatz folgt. Die Untersuchungen decken heute 99,6 Prozent aller Tierprodukte auf dem Markt ab, eine Steigerung von zuvor 50 Prozent.

In den letzten Jahren haben sich Haustiere zu einer neuen Mode entwickelt. Von Tieren auf Menschen übertragbare Krankheiten sind daher Lis neueste Sorge. In der zweiten Hälfte des letzten Jahres ließ Li alle 59 Tierkliniken der Stadt untersuchen. Die Ergebnisse waren beunruhigend: rund 80 Prozent der Kliniken hatten keine Lizenz und die meisten der "Veterinäre" waren schlicht nicht qualifiziert. Daraufhin rüttelte sie den Sektor mit der Einführung neuer Regeln für Tierkliniken auf und führte ein 100-Tage-Kampagne durch. Im Ergebnis erwiesen sich nur 30 der Krankenhäuser als qualifiziert und wurden mit Lizenzen ausgestattet. Mittlerweile gibt es auch Bestimmungen für die Diagnose, Behandlung und Desinfizierung sowie die Qualifikationen, über die die Veterinäre verfügen müssen. Außerdem gibt es eine Regelung, die festlegt, dass die Preise an den Wänden aller Tierkrankenhäuser ausgestellt werden müssen.

Li arbeitet unermüdlich in ihrem Kampf für die Sicherstellung und Verbesserung der Qualitätsstandards in ihrem Sektor. Sie sagt, würde sie sich entspannen, dann sei dies zwangsläufig auf Kosten der Gesundheit der Menschen.

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