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Tibetische Medizin erlebt eine Wiederbelebung in Qinghai
   2006-10-13 10:01:16    cri
"Ich bin nach China gekommen, um mich genau hier in diesem Krankenhaus für Tibetische Medizin behandeln zu lassen!" Ein russischer Patient wundert sich sehr, als er nach nur zwei Behandlungen seinen steifen Hals wieder bewegen kann, was vorher ganz unmöglich war. Das Krankenhaus, in dem dieser Patient behandelt wurde, heißt "Krankenhaus für Tibetische Medizin der Provinz Qinghai".

Gegründet wurde dieses Krankenhaus im Jahre 1983. Heute ist es das erste Krankenhaus für Tibetische Medizin der Stufe 3 A in China, eines der besten Krankenhäuser in China also. Es ist gleichzeitig bisher die einzige Institution für klinische Tests von Arzneimitteln der Tibetischen Medizin.

Eine Statistik des Krankenhauses zeigt, dass über 50 Prozent der stationär behandelten Patienten aus dem In- und Ausland hier die Tibetische Medizin zunächst einmal probieren möchten. Professor Zongka Yangzhenggangbo vom Institut für Geschichte und Kultur der Lanzhou-Universität erklärt dazu, dass seit rund 50 Jahren die Tibetische Medizin sich ständig weiterentwickelt.

In Qinghai fördert nicht nur das Krankenhaus für Tibetische Medizin diese Entwicklung, vielmehr tragen auch die Qinghaier Pharmafabrik für tibetische Heilmittel, das Qinghai-Institut für Tibetische Medizin und das Forschungsinstitut Qinghai für Tibetische Medizin und Heilmittel zu dem Aufschwung bei. Vor einigen Jahren wurden die genannten Institutionen auf Initiative der Provinzverwaltung zu dem Pharmaunternehmen Qinghai Jinke für Tibetische Medizin zusammengelegt.

Bei dem Besuch in einer Arzneifirma der Unternehmensgruppe erlebten wir mit eigenen Augen das strikte Desinfektionsverfahren in modern ausgestatteten Werkhallen - eine schöne Mischung von traditionellen Produktionsverfahren und modernen Anlagen. "Wir sind in der Lage, tibetische Arzneimittel in Form von Kugeln und Kügelchen, von Kapseln, Tabletten, Pulver, Lotionen und Extrakten zu produzieren," sagte der Generalmanager der Arzneifirma, Duan Zhi. 64 Produkte der Firma sind offiziell zugelassen und sind auf nationaler Ebene als Arzneimittel anerkannt. Davon sind 25 auf eigene Faust von der Arzneifirma entwickelt worden.

Um die Rohstoffe der tibetischen Heilmittel besser zu schützen, hat die Unternehmensgruppe vier Naturschutzzonen für tibetische Heilpflanzen auf dem Qinghai-Tibet-Hochplateau errichtet. Außerdem ist eine stärkere Zusammenarbeit mit internationalen Umweltschutzorganisationen und Institutionen im Bereich Ökologie geplant.

Zu den Partnerinstituten des Unternehmens zählt das Forschungsinstitut für Tibetische Medizin und Heilmittel in Qinghai. Das Institut hat über 600 wertvolle alte Rezepte der Tibetischen Medizin aus dem Volk gesammelt beziehungsweise gerettet. Mehr als 100 davon sind intensiv bearbeitet und anschließend veröffentlicht worden.

Ein weiteres Partnerinstitut des Unternehmens ist das Institut für Tibetische Medizin. Alle Studenten müssen über chinesische und tibetische Sprachkenntnisse verfügen. Neben den Hauptkursen in der Tibetischen Medizin wird auch in den Fächern Schulmedizin, Englisch und Computerwissenschaften unterrichtet. Fachkreise der Tibetischen Medizin begrüßen es sehr, dass Studenten an dem Institut im Fach Tibetische Medizin nun auch promovieren können.

Anfang September entstand in Qinghai das weltweit erste Museum für Tibetische Medizin und Kultur. Besucher können hier den Ursprung und die Entwicklung der Tibetischen Medizin einmal kennen lernen.

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