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Eine bekannte religiöse Persönlichkeit Abdurekip in Xinjiang
   2006-08-21 09:47:08    cri
Viele chinesische Muslime leben in Xinjiang. Man findet beispielsweise alle zehn chinesischen Minoritäten, die die islamische Religion ausüben, in Xinjiang. Heute besuchen wir die bekannte religiöse Persönlichkeit Abdurekip in Xinjiang.

Der 44-jährige Abdurekip ist stellvertretender Direktor des Islam-Instituts in Xinjiang. Unser Korrespondent besuchte Abdurekip an seinem Arbeitsplatz. Das Institut ist im islamischen Stil gebaut.

Abdurekip wurde in einem Dorf im Kreis Shanshan in Xinjiang geboren, in dem viele nationale Minderheiten zusammen leben. Daher hat Abdurekip schon als Kind einen ganz ungezwungenen Zugang zu den Kindern anderer ethnischer Minderheiten bekommen. Er lernte dadurch das harmonische Zusammenleben einer Gemeinschaft aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen früh kennen:

"Mein Zuhause lag sehr weit von der uigurischen Schule entfernt. Ich besuchte bis zur Oberschule die Schule der Han-Nationalität. Als ich dann später die Aufnahmeprüfung für die Universität nicht bestanden hatte, war ich sehr traurig. Meine Eltern trösteten mich und erklärten mir, dass die Universität nicht die einzige mögliche weitere Ausbildung war. Wir sind Muslime, sagten sie. Daher sollst Du gut über den Islam Bescheid wissen. Du solltest dich also intensiver mit Deiner Religion auseinandersetzen und den Islam studieren."

So begann Abdurekip, den Koran zu lernen. Um den Koran besser zu verstehen, besuchte Abdurekip viele Moscheen in Turpan, Koala und anderen Orten. Er sprach mit vielen Imamen und hörte ihre Predigten. Mittlerweile sprach er auch fließend Arabisch. Nach einiger Zeit hatte er unzählige Materialien über den Koran gelesen, sowohl in Arabisch als auch in Chinesisch. Mit 27 wurde er schließlich der Imam der größten Moschee im Kreis Shanshan. Ein Jahr später begann die Regierung, im Kreis Shanshan in großem Maße Erdöl zu erschließen. Das brachte allerdings auch Konflikte zwischen den Menschen, die im Erdöl-Bereich arbeiteten, und den Einheimischen mit sich. Abdurekip erkannte dies und machte sich Sorgen über die Entwicklung:

"Ich kaufte zwei Ziegen und kochte mehrere Gerichte, die ich den Arbeitern des Erdöl-Projekts brachte. Ich wollte die Beziehungen zwischen ihnen und den Einheimischen verbessern. Die Arbeiter freuten sich sehr über den Kontakt mit mir. 13 Tage später gaben sie 560.000 Yuan RMB aus, um im Kreis Shanshan eine Straße zu bauen. Die Straße symbolisiert die Solidarität aller Nationalitäten. Ich erklärte den Einheimischen, dass die Minoritäten mit der Han-Nationalität eng verbunden sind, und die Erschließung des Erdöls die Entwicklung unserer Region fördern kann. Ich vermietete Busse und fuhr mit einigen Einheimischen zum Erdölfeld. Langsam wurde das Verhältnis zwischen den Erdölarbeitern und den Einheimischen besser."

Das Verhältnis verbesserte sich weiter und auch die Arbeiter der Erdölgesellschaft waren sehr dankbar dafür. Um sich für Abdurekips Einsatz erkenntlich zu zeigen, besuchten Abdurekip die Erdöl-Ingenieure zu den wichtigsten islamischen Festen.

Abdurekip setzte sich immer wieder für die Solidarität der Nationalitäten im Kreis Shanshan ein. Er hatte viele Ideen und betreute zahlreiche Projekte. Als Anerkennung für seine Leistungen schickte ihn der Chinesische Islam-Verband nach Ägypten. Dort bekam er die Möglichkeit, intensiv über den Islam zu forschen. Er war damals erst 37 Jahre alt. Im Jahr 2001 wurde Abdurekip schließlich wegen seiner ausgezeichneten Leistungen von der Regierung des Autonomen Gebiets Xinjiang zum stellvertretenden Direktor des Islam-Instituts in Xinjiang ernannt.

Unter seiner Führung floriert das Institut und es bekommt wertvolle Impulse. Abdurekip kümmert sich nachdrücklich um die Studenten und die Lehrer am Institut. Er wird von allen hochgeschätzt und respektiert. Dazu Instituts-Lehrer Abdukadir:

"Abdurekip kümmert sich sehr um die Studenten. Im Jahr 2002 beispielsweise wurde ein Student plötzlich schwer krank. Als Abdurekip davon erfuhr, brachte er den Studenten sofort ins Krankenhaus. Hätte Abdurekip nicht umgehend reagiert, wäre der Student womöglich gestorben. Für die Behandlung gab er dem Studenten auch noch 500 Yuan. Wir, die Lehrer und die Studenten, waren sehr beeindruckt von ihm."

Auch Su Mingzhi, ein Rentner, der am Institut gearbeitet hat, hat nur positive Worte für Abdurekip:

"Der stellvertretende Direktor Abdurekip ist wirklich hervorragend. Sowohl für sein Wissen und seine Kenntnisse als auch für sein vorbildliches Verhalten wird er von allen Muslimen hoch geschätzt und respektiert, sogar bewundert. Was er versprochen hat, hält er immer ein. Die Einheimischen stehen hinter ihm. Wir hatten auch oft ausländische Besucher am Institut. Diese Gäste hat Abdurekip immer durch seinen regen Geist beeindruckt. Er beantwortete ihre Fragen stets klug und schnell. Ich bin der Meinung, dass Abdurekip sehr viel für den Islam getan hat und sich um die Stabilität und die Entwicklung der Gesellschaft in Xinjiang verdient gemacht hat."

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