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Tibeter sollten am Yakdung festhalten
   2006-07-04 13:56:24    cri
Die gerade fertig gestellte höchste Qinghai-Tibet-Eisenbahn der Welt, die Tibet mit den anderen Teilen Chinas verbindet, wird vermutlich viele Veränderungen für die Region mit sich bringen. Umweltexperten empfehlen aber, dass die Tibeter ihre Tradition aufrechterhalten und weiter Yakdung als Feuermaterial verwenden sollten. Trockener Yakdung findet sich in der Nähe der meisten Häuser in den tibetischen Dörfern. Zusammen mit Feuerholz dient er als Hauptenergiequelle der Hirten in der autonomen Region.

"Einige Leute behaupten, dass die Tibeter mit der Fertigstellung der Eisenbahn den Yakdung aufgeben und Kohle verwenden können. Aber das ist nicht rational", meint Tanzen Lhundup, vom chinesischen Forschungszentrum für Tibetologie.

"Wir sollten die Nutzung sauberer und umweltfreundlicher Energien wie Wasserenergie, Sonnen- und Windkraft fördern", sagte Tanzen auf einer Pressekonferenz in Beijing weiter.

Es könne sein, dass Yakdung auch Nachteile habe, aber er sei besser für die Umwelt als andere Energieträger, sagt Tanzen, stellvertretender Direktor der Abteilung für Soziales und Wirtschaft des Forschungszentrums. Die Verbrennung von Kohle sei umweltschädlich und trage zur globalen Klimaerwärmung bei.

An Caidan, eine anderer Experte des Zentrums fügte hinzu, dass die Größe Tibets, seine dünne Besiedlung und ein fehlendes Vertriebsnetz die Umstellung von Dung auf Kohle sehr erschwere.

Die neue Strecke werde dazu dienen, Güter nach Tibet zu transportieren, darunter auch saubere Energie. Täglich würden zwei Güterzüge Waren nach Tibet bringen, sagt Zhu Zhensheng, stellvertretender Direktor der für das Eisenbahnprojekt zuständigen Abteilung unter dem Eisenbahnministerium.

Die Züge würden in erster Linie Lebensmittel, Baumaterialien und andere lebensnotwendige Güter aus anderen Landesteilen nach Tibet bringen und Kunsthandwerk, landwirtschaftliche Produkte und ähnliches aus Tibet abtransportieren. Dies würde das Einkommen der Tibeter anheben.

Er machte keine genauen Angaben über die geschätzte Tonnage, sagte aber, die Verbindung würde vermutlich den Grenzhandel mit Indien fördern.

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