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Chinas Tibet: Fakten und Zahlen 2005 (24)
   2006-07-01 11:46:30    cri
Administrative Gliederung Tibets

Der Regierung des Autonomen Gebiets Tibet unterstehen eine Stadt auf Bezirksebene und sechs Bezirke mit einem Distrikt unter der Verwaltung der Stadtregierung, einer Stadt auf Kreisebene, 71 Kreisen, einer Grenzübergangstelle auf Kreisebene und einer Sonderverwaltungszone auf Kreisebene.

Administrative Gliederung des Autonomen Gebiets Tibet

Stadt (Bezirk) Regierungs-sitz Kurzinformation Unterstehende Kreise (von Stadt verwalteter Distrikt, Stadt auf Kreisebene, Grenzübergangsstelle und Sonderverwaltungszone

Stadt Lhasa Stadt Lhasa Sie ist die Hauptstadt des Autonomen Gebiets Tibet und hat eine Bevölkerung von 410 000 Menschen. Sie liegt 3658 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 31 622 Quadratkilometern. Sie hat eine Geschichte von 1300 Jahren hinter sich und war früher der Wohnort der Dalai Lamas. Drei der sechs Klöster der Gelben Sekte befinden sich in Lhasa. Daher ist sie als "heilige Stätte" bekannt. Chengguan-Distrikt, Kreise Lhünzhub, Damxung, Nyemo, Qüxü, Doilungdeqen, Dagze und Maizhokunggar

Bezirk Nagqu Ortschaft Nagqu Er ist das Hauptviehzuchtgebiet Tibets und wird als das "Changtang-Grasland" bezeichnet. Kreise Nagqu, Jiali, Biru, Nyainrong, Amdo, Xainza, Bangoin, Baqen, Nyima, Sog und die Sonderverwaltungszone Shuanghu

Bezirk Qamdo Ortschaft Qamdo Mit der Ortschaft Qamdo als Zentrum, grenzt er an die Provinz Sichuan. Hier finden sich der Flughafen Bangda und die Karub-Ruine, eine Ruine aus der Neusteinzeit. Kreise Qamdo, Jomda, Konjo, Riwoqe, Dengqen, Chagyab, Baxo, Zogang, Markam, Lhorong und Banbar

Bezirk Nyingchi Ortschaft Bayi Mit der Ortschaft Bayi als Zentrum, zeichnet er sich durch hohe Berge und dichte Wälder aus. Sein Basum (Conggo)-See kann sich mit der Schweiz an der Schönheit messen. Kreise Nyingchi, Gongbo'gyamda, Mainling, Medog, Bome, Zayü und Nang

Bezirk Shannan Ortschaft Zetang Mit der Ortschaft Zetang als Zentrum, ist er die Wiege der tibetischen Nationalität. Hier gibt es die Gräber der Tubo-Könige und das Samyai-Kloster, das erste Kloster Tibets. Nedong, Chanang, Konggar, Sangri, Qonggyai, Qusum, Comai, Loca, Gyaca, Lhünze, Cona und Nagarze

Bezirk Xigaze Stadt Xigaze Er ist das Hauptagrargebiet Tibets mit der Stadt Xigaze als Zentrum. Hier finden sich die Residenz der Panchen Lama und das berühmte Tashilhunpo-Kloster. Die Stadt Xigaze liegt nur etwa 200 Kilometer von Qomolangma, dem höchsten Gipfel der Welt, entfernt. Stadt Xigaze, Kreise Namling, Gyangze, Tingri, Sa'gya, Lhaze, Ngamring, Xaitongmoin, Bainang, Rinbung, Kangmar, Dinggye, Zhumba, Yadong, Gyirong, Nyalam, Sagar, Kamba und die Grenzübergangsstelle Zham

Bezirk Ngari Ortschaft Shiquanhe Mit der Ortschaft Shiquanhe als Zentrum, ist er für seine schlechten natürlichen Bedingungen bekannt. Hier ist die Wiege der antiken Zhangzhong-Kultur. Außerdem gibt es hier Ruinen aus dem Guge-Königreich und heilige Berge und Seen. Kreise Gar, Burang, Zanda, Rutog, Ge'gyai, Gerze und Coqen

Topographie

Das Autonome Gebiet Tibet bedeckt den größten Teil des Qinghai-Tibet-Plateaus. Das Qinghai-Tibet-Plateau ist das höchstgelegene Plateau der Welt und landschaftlich von unvergleichlichem Reiz. Unterschiedliche Landschaften tragen zu der komplexen Umwelt und den reichen natürlichen Ressourcen des Plateaus bei. Generell lässt sich sagen, dass der tibetische Teil des Qinghai-Tibet-Plateaus von Nordwest nach Südost abfällt, mit einer durchschnittlichen Abnahme der Höhe von über 5000 Metern auf rund 4000 Meter.

Die tibetische Topographie besteht hauptsächlich aus der Himalaya-Region, dem Südtibettischen Tal, dem Nordtibetischen Plateau und der osttibetischen Schlucht.

Die Himalaya-Region

Die Himalaya-Region liegt in Südtibet und besteht aus mehreren von Ost nach West verlaufenden Gebirgszügen, mit einer durchschnittlichen Höhe von 6000 Metern. Der Qomolangma an der chinesisch-nepalesischen Grenze ist mit 8848,13 Metern der höchste Gipfel der Welt. Die Gipfel des Himalaya sind das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt. Klima und Topographie an den nördlichen und südlichen Hängen der Berge variieren stark.

Das Südtibetische Tal

Das zwischen dem Kangdese- und dem Himalaya-Gebirge gelegene Tal wird vom Yarlung Zangbo und seinen Nebenflüssen durchflossen. Das Tal ist geprägt von flachen Fluss- und Seenlandschaften von unterschiedlicher Breite. Seine fruchtbare Erde macht das Tal zum Hauptanbaugebiet Tibets.

Das Nordtibetische Plateau

Das Nordtibetische Plateau liegt zwischen den Gebirgszügen Kunlun, Tanggula, Kangdese und Nyainqentanglha. Das Plateau macht zwei Drittel der gesamten Fläche Tibets aus. Viele runde Hügel mit leicht ansteigenden Hängen und Talkesseln machen diese Region zum Hauptviehzuchtgebiet Tibets.

Die Osttibetische Schlucht

Die Osttibetische Schlucht liegt in der Hengduan-Gebirgskette. Die im Osten von Nagqu gelegene Schlucht wird durch einige hohe Berge geformt und verläuft von Ost nach West, bevor sie sich in Nord-Süd-Richtung dreht. Die drei Flüsse Nujiang, Lancangjiang und Jinshajiang fließen durch die Schlucht. Die schneebedeckten Berge mit den dichten Wäldern an ihren Hängen und grünen Feldern an ihren Füßen formen eine beeindruckende Landschaft, die für die Schlucht typisch ist.

Gebirge

Vor rund 20 Millionen Jahren entstand durch die Kollision der eurasischen mit der indischen Platte das jüngste Hochland der Welt: das Qinghai-Tibet-Plateau. Die Gebirge ringsum bilden das Skelett des Plateaus. Sie verlaufen hauptsächlich von West nach Ost oder von Nord nach Süd.

Von West nach Ost verlaufende Gebirgsketten

Kunlun-Gebirge: Das Kunlun-Gebirge verläuft am nördlichen Rand des Tibet-Plateaus von West nach Ost und hat eine durchschnittliche Höhe von 5500 bis 6000 Metern. In seinem Norden liegt das Tarim-Becken in Xinjiang und das Qaidam-Becken in Qinghai. In seinem Süden liegen das Tiefland, Seebecken und weite Täler, die sich bis zum Nordtibet-Plateau ziehen. Mit 6973 Metern ist der Muztag der höchste Berg der Region.

Karakorum-Tanggula-Gebirge: Der größte Teil des Karakorum liegt an der Grenze zwischen Xinjiang und dem Kaschmir. Im Osten bildet es die Tanggula-Berge, die die Grenze zwischen Tibet und Qinghai markieren.

Kangdese-Nyainqentanglha-Gebirge: Der am südlichen Ende des Nordtibet-Plateaus gelegene Kangdese-Nyainqentanglha-Gebirgszug bildet die Grenze zwischen Nord-, Süd- und Südosttibet. Der höchste Gipfel des Kangdese-Gebirges ist der Kangrinboqe mit einer Höhe von 6656 Metern. Der höchste Gipfel des Nyainqentanglha-Gebirges ist mit 7162 Metern der Nyainqentanglha.

Himalaya: Das sich im Zickzack durch den südlichen Teil des Tibet-Plateaus schlängelnde Himalaya-Gebirge besteht aus vielen parallel von Ost nach West verlaufenden Gebirgszügen. Der Hauptteil des Himalaya liegt an der Grenze zwischen China und Indien bzw. Nepal. Das sich über 2400 Kilometer hinstreckende Gebirge ist 200 bis 300 Kilometer breit und hat eine durchschnittliche Höhe von 6000 Metern. Der Himalaya verfügt über mehr als 50 Berge mit einer Höhe von über 7000 Metern und mehr als zehn Berge mit einer Höhe von über 8000 Metern. Im mittleren Teil des Himalaya an der chinesisch-nepalesischen Grenze thront der Berg Qomolangma mit 8848,13 Metern über den ihn umgebenden Gipfeln. Im Umkreis von etwa 5000 Quadratkilometern um den Qomolangma befinden sich vier weitere Achttausender und 42 Gipfel mit einer Höhe von über 7000 Metern.

Von Süd nach Nord verlaufende Gebirgsketten

Hengduan-Gebirge: Das Hengduan-Gebirge besteht aus mehreren parallel verlaufenden Gebirgsketten, die von tiefen Flusstälern getrennt werden. Zu diesen Bergen gehören von West nach Ost unter anderem der Bexoi La, der Tarnyangtar'ong und der Markam. Die Berge haben eine durchschnittliche Höhe von 4000-5000 Metern und sind Ausläufer des Nyainqentanglha- und des Tanggula-Gebirgszuges.

(Beijing Rundschau)

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