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Chinas Tibet: Fakten und Zahlen 2005 (13)
   2006-06-30 16:18:37    cri

Eisenbahn

Das Autonome Gebiet Tibet hat heute noch nicht mit der Eisenbahn zu erreichen. Am 29. Juni 2001 beschloss die Zentralregierung, eine Eisenbahn von Qinghai nach Tibet zu bauen, und 3,17 Milliarden US-Dollar dafür einzusetzen. Der erste Abschnitt des Projektes verläuft von der Stadt Xining nach der wichtigen Stadt Golmud im Westen der Provinz Qinghai. Dieser 845 Kilometer lange Abschnitt wurde im Jahr 1984 fertiggestellt und dem Verkehr übergeben. Der zweite Abschnitt mit einer Gesamtlänge von 1118 Kilometern wird von Golmud nach Lhasa, der Hauptstadt des Autonomen Gebiets Tibet, verlaufen.

Die Eisenbahn Qinghai-Tibet ist eine umweltfreundliche Eisenbahn der Weltklasse. Allein die Investition in den Umweltschutz beträgt 242 Millionen US-Dollar, die hauptsächlich dem Schutz der gefrorenen Erde, der ökologischen Umgebung in der gefrorenen Erde, der Hochlandvegetation, der Gewässer und wilder Tiere zur Verfügung steht. Um Wildtiere zu schützen, hat man an der Eisenbahn 13 spezielle Überführungen gebaut. Dieses Vorgehen wird als eine Pionierarbeit in der Eisenbahnbaugeschichte betrachtet.

2004 begann man, Schienen in Tibet zu verlegen. Hierfür investierte der Staat 6,2 Milliarden Yuan. Der Schwerpunkt dieses Projektes ist der Bau der Strecke, die das Tanggula-Gebirge überquert, und der Brücke über dem Lhasa-Fluss. Im Jahr 2004 wurden die Schienen mit einer Gesamtlänge von 340 Kilometern verlegt. Ende 2005 sollen die verlegten Schienen Lhasa erreichen.

Das ganze Projekt der Eisenbahn Qinghai-Tibet soll Ende 2006 fertiggestellt und 2007 dem Verkehr übergeben werden.

Zivilluftfahrt

In den Weltluftfahrtkreisen wurde der Luftraum in Tibet als "abgesperrter Luftraum" bezeichnet. Am 1. März 1965 erfüllte das Flugzeug der Südwestlichen Fluggesellschaft erfolgreich die Aufgabe für die Luftfahrt zwischen Chengdu und Lhasa. Seither wurde die Luftlinie Beijing-Chengdu-Lhasa offiziell dem Verkehr übergeben. Zur Zeit sind regelmäßige Linienflugzeuge von Beijing, Chengdu, Chongqing, Xi'an, Xining, Guangzhou, Shanghai, Kunming und Zhongdian nach Lhasa zur Verfügung gestellt worden. Innerhalb des Autonomen Gebiets gibt es noch einen regelmäßigen Flug von Qamdo nach Lhasa. Darüber hinaus ist ein internationale Luftlinie von Lhasa nach Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, eröffnet worden. Die Südwestliche Fluggesellschaft hat im August 2004 ihre Tibetische Zweigstelle in Lhasa eingerichtet. Die Letztere verfügt über fünf Airbusse A 319 und zwei Flugzeuge Boing 757, die für den Flug über dem Hochland geeignet sind. Damit ist Tibets Zivilluftfahrt in eine neue Entwicklungsperiode eingetreten.

Am 28. Juli 2003 eröffnete die Südliche Fluggesellschaft die Luftlinie Guangzhou-Diqing-Lhasa und brach damit das 38jährige Monopol der Südwestlichen Fluggesellschaft in diesem Bereich. Sie hat ihre vier Flugzeuge Boing 757 für diese Luftlinie eingesetzt. Hiefür sind das Sauerstoffversorgungssystem und das Druckverstärkungssystem der vier Flugzeuge Boing 757 umgebaut und deren Reifen durch Hochgeschwindigkeitsreifen ersetzt worden.

In den letzten Jahren ist das Passagier-, Güter- und Postsachentransportsvolumen der Zivilluftfahrt in Tibet jährlich um 13,3 Prozent gestiegen. Es gibt in Tibet 40 inländische Flüge pro Woche. Das jährliche Passagierbeförderungsvolumen der Zivilluftfahrt stieg von 4000 Personen vor zehn Jahren auf 800 000 Personen 2004 an. Bis zum 1. März 2005 gelang es, 50 000 Maschinen in Tibet sicher zu starten und zu landen; 7 Millionen Fluggäste und 150 000 Tonnen Güter und Postsachen transportiert. Die Zivilluftfahrt Tibets hat zudem mehrmals Güter für die Bekämpfung von Katastrophen transportiert.

Luftfahrplan
(Service der Luftfahrtgesellschaft: 0891-6833446)

Luftlinie

Flugnummer

Wochentage

Abflugzeit

Ankunftszeit

Preis (in RMB Yuan)

Lhasa-Beijing

SZ4111

1, 4

10:25

15:10

1940

Beijing-Lhasa

SZ4112

4, 7

08:15

13:30

1940

Lhasa-Chengdu

SZ4402

1-7

09:30

11:15

1270

Lhasa-Chengdu

a340

1-7

09:40

11:30

1270

Lhasa-Chengdu

SZ4444

2, 6

14:20

16:00

1200

Lhasa-Chongqing

SZ4420

5

09:55

12:00

1300

Lhasa-Xining

SZ4218

3, 4, 7

13:30

15:10

1290

Lhasa-Xi'an

SZ4218

3, 4, 7

13:30

17:05

1320

Chengdu-Lhasa

SZ4401

1-7

06:48

08:30

1200

Chengdu-Lhasa

SZ4403

1-7

06:58

08:48

1200

Chongqing-Lhasa

SZ4419

5

07:00

09:30

1300

Xi'an-Lhasa

SZ4217

3, 4, 7

10:30

12:50

1320

Xining-Lhasa

SZ4217

3, 4, 7

08:55

12:50

1290

Lhasa-Kathmandu

SZ407

2, 4, 6

10:15

11:15

1980

Kathmandu-Lhasa

SZ408

2, 4, 6

12:15

13:15

238 (USD)

Guangzhou-Lhasa

SZ4312

2, 6

08:00

12:50

2140

Lhasa-Guangzhou

SZ4311

2, 6

13:25

17:30

2140

Chengdu-Qamdo

SZ4409

4

07:20

08:20

720

Qamdo-Chengdu

SZ4410

7

11:15

12:15

660

Post- und Telekommunikationswesen

Postwesen

Heute verfügt das Autonome Gebiet Tibet über 140 Postämter. Es gibt 80 000 Kilometer lange Postwege zu Land und 650 Kilometer lange Postwege in der Luft. Die Business-Transaktionen des Post- und Telekommunikationswesens nahmen Jahr für Jahr zu. Lhasa hat einen Expresspostdienst für 200 große und mittelgroße Städte in China eröffnet. Es gibt zwei internationale Postrouten, die via Zham und Yadong im Xigaze-Bezirk in die Nachbarländer führen.

Die Business-Transaktionen des Post- und Fernmeldewesens beliefen sich 2004 auf 1,35 Milliarden Yuan, ein Plus von 37,5 Prozent im Vergleich zu 2003. Davon betrug das Geschäftsvolumen des Postwesens 100 Millionen Yuan, ein Plus von 7,5 Prozent, und das des Fernmeldewesens 1,25 Milliarden Yuan, ein Plus von 40,6 Prozent gegenüber 2003. 2004 nahm die Kapazität der Telefonvermittlungsanlagen um 4700 Anschlüsse zu, und ihre Gesamtkapazität betrug 303 200 Millionen Anschlüsse.

Die moderne Telekommunikation

Nach langjähriger Entwicklung wurden Glasfaserkabel von Lanzhou über Xining nach Lhasa und von Lhasa nach Xigaze, Shannan und Nyingchi verlegt und Satellitenbodenstationen in verschiedenen Gebieten gebaut und in Betrieb genommen. Das Autonome Gebiet Tibet hat sein eigenes Haupttransmissionsnetz aus Glasfaserkabeln und Satellitenbodenstationen, das das ganze Gebiet abdeckt, und ein Telekommunikationsnetz aus programmgesteuerten Telefonvermittlungsanlagen, Kommunikationssatelliten, digitalen Kommunikationseinrichtungen, Mobiltelefonkommunikationen und anderen modernen Mitteln geschaffen. In den letzten Jahren hat das Autonome Gebiet Tibet in Lhasa ein Amt für programmgesteuerte Telefonvermittlung, ein Post- und Telekommunikationsgebäude, ein Zellenmobiltelefonsystem mit einer Übertragungsrate von 900 Megabit/sec, ein Funkrufsystem, das fünf Bezirke abdeckt, sieben IDR-Satellitenbodenstationen und 73 VSAT-Kommunikationssatellitenstationen eingerichtet und 1841 Ferngesprächsleitungen und 5810 Leitungen für Telefonaustausch verlegt.

Heute hat sich Lhasa, die Hauptstadt des Autonome Gebiets Tibet, an das chinesische und das internationale Telefonnetz angeschlossen. Die Benutzer der programmgesteuerten Telefone können alle Landesteile und 180 Länder und Regionen erreichen. Auch Telexdienste finden gute Anwendung.

 (Beijing Rundschau)

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