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Chinas Tibet: Fakten und Zahlen 2005 (10)
   2006-06-30 16:12:56    cri

Ethnisches Handwerk

Die Gemeinde Jedexoi des Kreises Konggar im Bezirk Shannan hat große Anstrengungen unternommen, um ethnisches Handwerk zu entwickeln. Zur Zeit gibt es in der ganzen Gemeinde 4 Handwerksbetriebe mit einem Jahresproduktionswert von 600 000 Yuan.

Der Kreis Gyangze ist für seine Kardian (kleine Teppiche) und Teppiche bekannt. Die in Gyangze produzierten Teppiche sind nicht nur im Autonomen Gebiet und anderen Landesteilen Chinas populär, sondern werden auch in mehr als 10 Länder und Regionen Asiens, Europas und Amerikas exportiert.

Wichtige handwerkliche Produkte

Teppich

Nach unterschiedlichen Spezifikationen werden diejenigen Webstücke, deren Fläche größer als 18 sq ft ist, als Teppich bezeichnet, während die kleineren Kardian genannt werden. Teppiche, die in Gyangze gewebt werden, erfreuen sich des besten Rufs. Die Produktsorten der Teppichfabrik Gyangze haben sich von 8 auf mehr als 50 vermehrt, ihre Produktion nimmt jährlich um 56 Prozent zu.

Schürze

Eine Art Wollgewebe, sie heißt Bangdian auf Tibetisch und wird hauptsächlich in Shannan, Xigaze und Lhasa produziert. Produkte, die in der Gemeinde Jedexoi im Kreis Konggar gemacht werden, sind am bekanntesten, erfreuen sich auf dem einheimischen Markt eines guten Rufs und werden auch nach Indien, Nepal, Bhutan und westeuropäischen Ländern exportiert.

Pulu

Manuell gewebter Wollstoff. Er wird hauptsächlich zur Anfertigung von Kleidung, Schuhen und Hüten benutzt. Die Pulu-Produktion verteilt sich in allen Agrar- und Halbagrar- und Halbviehzuchtgebieten. Chanang, Nanggarze, Gyangze und Markam sind für ihre Produktion von Pulu am bekanntesten.

Tibetische Decke

Sie ist im Allgemeinen in vier Typen unterteilt, nämlich die aus zwei, drei bzw. vier Fäden gewebten hochwertigen Decken. Sie wiegen 5, 7, 8 bzw. 12,5 Kilogramm. Die Decken haben durchschnittlich eine Lebensdauer von 8 Jahren, eine mit hoher Qualität ist sogar für zwei Generationen.

Gold- und Silberwaren


Sie sind in zwei Kategorien eingeteilt: 1) Ornamente wie Armbänder, Ringe, Halsketten, Kopf- und Brustschmuck, Messerscheiden und Schnupftabakfläschchen, und 2) alltägliche Bedarfsartikel wie Weingefäße, Weinbecher, Löffel, Essstäbchen, Schale, Teller usw. Manche von diesen Artikeln sind aus reinem Gold und Silber gemacht, andere sind vergoldet bzw. versilbert.

Tibetisches Taillenmesser

Ein populäres Werkzeug von Tibetern. Es wird im Allgemeinen bei der Produktion und im alltäglichen Leben benutzt und dient auch zur Selbstverteidigung und Dekoration. Es gibt drei Arten ? langes, kurzes und kleines Messer. Das längste kann mehr als ein Meter sein, das kurze ist rund 40 Zentimeter und das kleine etwa 10 Zentimeter lang. Manche Messer, die sogar mit Juwelen verziert sind, sind in der Tat zu kunsthandwerklichen Produkten geworden. Lhasa, Damxung, Lhaze, Yi'ong und Qamdo sind für die Herstellung von tibetischen Messern bekannt.

Tibetische Weihrauchstäbchen

Hier gibt es viele Sorten. Die bekanntesten und wertvollste Weihrauchstäbchen, Gorlog Nyinga genannt, werden von tibetischen Ärzten gemäß tibetischen medizinischen Büchern aus 25 verschiedenen medizinischen Zutaten angefertigt. Sie können vielen Infektions- und epidemischen Krankheiten vorbeugen.

Bauwesen

Seit 1959 hat die Zentralregierung eine große Anzahl von Arbeitern, Funktionären, Intellektuellen, Ingenieuren und Technikern aus allen anderen Landesteilen nach Tibet entsandt, um Tibet bei der Überwindung der Armut und Rückständigkeit zu helfen. Als Folge wurde der Städtebau in den Städten Lhasa, Xigaze und anderen Gebieten bemerkenswert verbessert. Auf dem „Dach der Welt" ist eine Gruppe von modernen Bauten in stark ethnischem und lokalem Stil entstanden.

Mit der ständigen Vertiefung der Reform und Öffnung seit Mitte der 1980er sind immer mehr Fachkräfte und Baustoffe im großen Stil ins Bauwesen Tibets geströmt, so dass sich hier ein Wandel vollzogen hat und eine neue Entwicklungsstufe erklommen worden ist. In vielen neuen Bauten wurden gemischte Strukturen, die vor allem im Landesinnern benutzt wurden, genutzt, und bei der Renovierung alter Bauten wurden im Allgemeinen die tibetischen Holz- und Steinkonstruktionen beibehalten, um das originale Antlitz der alten Städte zu wahren. Bei der Projektierung wurde versucht, die moderne Baukunst mit dem lokalen Kolorit zu verbinden, damit die neuen Bauten sowohl einen stark tibetischen Stil als auch einen modernen Anstrich haben. 2004 belief sich der Wertzuwachs des Bauwesens in Tibet auf 4,218 Milliarden Yuan, ein Plus von 18,1 Prozent gegenüber 2003.

Anlageinvestitionen

Im Jahr 2004 betrugen die getätigten Anlageinvestitionen 16,844 Milliarden Yuan, ein Plus von 21,5 Prozent im Vergleich zu 2003. Davon waren 2,133 Milliarden Yuan die nichtstaatlichen Investitionen, ein Plus von 88,9 Prozent.

Die Anlageinvestitionen der staatseigenen Wirtschaftseinheiten beliefen sich auf 13,708 Milliarden Yuan, ein Plus von 7,7 Prozent im Vergleich zu 2003; die der kollektiveigenen Wirtschaftseinheiten auf 120 Millionen Yuan, ein Minus von 49,6 Prozent; die der anderen Wirtschaftsformen auf 2,24 Milliarden Yuan, eine Zunahme um das 3fache; und die der Einzelpersonen auf 775 Millionen Yuan, eine Zunahme um das 1,6fache.

Die Investitionen in den Investbau beliefen sich auf 14,112 Milliarden Yuan, ein Plus von 18,1 Prozent im Vergleich zu 2003; die in die technische Erneuerung und Umgestaltung auf 834 Millionen Yuan, ein Minus von 10,9 Prozent; die in die Immobiliengeschäfte 681 Millionen Yuan, eine Zunahme um das 2,4fache; die in die anderen Sektoren auf 1,216 Milliarden Yuan, ein Plus von 57,1 Prozent.

Die tatsächlich genutzten Investitionen beliefen sich auf 17,943 Milliarden Yuan, ein Plus von 14,6 Prozent im Vergleich zu 2003. Davon stammten 10,17 Milliarden Yuan aus dem staatlichen Budgetfonds, ein Plus von 19,8 Prozent; 644 Millionen Yuan aus inländischen Krediten, ein Minus von 5,8 Prozent; 4,181 Milliarden Yuan aus der Selbstfinanzierung, ein Plus von 13,1 Prozent; und 2,44 Milliarden Yuan aus anderen Kanälen, ein Plus von 48,2 Prozent.

 (Beijing Rundschau)

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