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Palästina kritisiert USA-Milliardeninvestitionsplan für Frieden in Nahost
  2019-06-23 20:24:12  cri
Washington / Ramallah

Palästina hat einen US-Wirtschaftsplan zur Beilegung des Nahost-Konflikts kritisiert.

Der vom Weißen Haus am Samstag vorgelegte Plan sieht vor, mit Investitionen in Höhe von mindestens 50 Milliarden US-Dollar in den kommenden zehn Jahren eine Million Arbeitsplätze in Palästina zu schaffen und die palästinensischen Gebiete einschließlich des Westjordanlands und des Gazastreifens in den Markt im Nahen Osten und den internationalen Markt zu integrieren. Zudem solle die Zusammenarbeit zwischen Palästina und seinen Nachbarstaaten ausgebaut sowie die wirtschaftliche Entwicklung der umliegenden Länder wie Ägypten, Israel, Jordanien und Libanon gefördert werden.

Die Fatah erklärte, der Plan „ersticke mit Geldern von arabischen Ländern den Wunsch der Palästinenser nach einer politischen Lösung des Nahost-Konflikts". Die Hamas kritisierte, dass die USA die Palästina-Frage in eine wirtschaftliche und humanitäre Frage verwandeln und den Weg zu einem „Friedensvertrag" ebnen wollten. Der Islamische Dschihad in Palästina warf den USA vor, mit dem Plan ausschließlich die Interessen der USA und Israels zu vertreten, was den Prinzipien, Rechten und politischen Ansprüchen der Palästinenser nicht entspreche.

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