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Shaanxi testet neue Modelle der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Anrainerstaaten der Seidenstraßen-Initiative
  2018-12-07 08:53:30  cri

 

Die Freihandelszone Shaanxi wurde im April 2017 eröffnet. Ziel der Gründung dieser Experimentierzone in Nordwestchina ist es, den Aufbau der Seidenstraßen-Initiative zu fördern und die wirtschaftliche Zusammenarbeit und den Kulturaustausch mit den Anrainerstaaten voranzubringen. Die Freihandelszone Shaanxi besteht aus drei Teilen: Die Zentralzone Xixian als Zentrum für High-End Industrien und Kulturaustausch, der internationale Hafen Xi'an als Umschlagsort für Transitgüter und die Musterzone Yangling für internationale Zusammenarbeit im Bereich moderne Landwirtschaft. Seit der Gründung der Freihandelszone vor mehr als einem Jahr haben die drei Teilzonen Fortschritte bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und dem Kulturaustausch mit den Anrainerstaaten erzielt.

Die Zentralzone Xixian soll beispielsweise aufgrund ihrer historischen und kulturellen Vorteile zu einer Plattform für den Kulturaustausch ausgebaut werden. Im Bau befindet sich dort ein digitales Museum für die Regierungszeit des Kaisers Chengdi der Han-Dynastie. Dank der Netzwerktechnik und der Künstlichen Intelligenz kommen Geschichte, Leben und Kultur jener Zeit wieder zum Vorschein. Das Museum soll voraussichtlich Ende dieses Jahres eröffnet werden. Wie, Pan Jianping, Verantwortlicher des Museums, mitteilt, will man in Zukunft mit Museen der Anrainerstaaten der Seidenstraßeninitiative zusammenarbeiten:

„Wir haben vor, Kulturgegenstände aus möglichst vielen Anrainerstaaten zu verschiedenen Themen bei uns digital zu präsentieren. Dadurch erzielen die Ausstellungen sowohl ihre sozialen als auch ökonomischen Effekte."

In der Musterzone Yangling verläuft die landwirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten reibungslos. Laut Li Jiuhong, Verantwortlicher des Verwaltungskomitees der Zone Yangling, werden acht Abteilungen eingerichtet, darunter die Abteilung für die landwirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Niederlanden, Israel und den USA. Dazu kommen noch drei Kooperationsbauernhöfe für Feldfrüchte. Li erklärte:

„Wir werden in den Anrainerstaaten ein Zentrum für Agrarmaschinen und ein Austauschzentrum für landwirtschaftliche Technologie aufbauen, mit dem Ziel, Produkte ‚Made in China' auf den Weltmarkt zu bringen und fortgeschrittene landwirtschaftliche Technologien einzuführen."

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