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Chinesische Städte planen schärfere Sicherheits-vorkehrungen in Bussen
  2018-11-09 16:01:57  cri

Nachdem eine Frau in einem Bus in Chongqing den Busfahrer angegriffen hatte und dies zum Tod von 15 Fahrgästen führte, planen mehrere chinesische Städte, die Sicherheitsvorkehrungen in Bussen zu erhöhen.

Wie die chinesische Tageszeitung People's Daily mitteilte, verspreche Nanjing, die Hauptstadt der Provinz Jiangsu, bis zum Jahr 2019 in etwa 8,000 Bussen Sicherheitstüren einzubauen, die den Fahrer von den Passagieren trennen.

Wuhang, in der zentralchinesischen Provinz Hubei, werde bis 2025 6,100 ältere Busse durch neue Modellen mit Schutztüren ersetzen, wie die „Wuhan Evening News" berichteten.

Einige weitere chinesische Städte haben bereits strengere Gesetze gegen undisziplinierte Passagiere ergriffen. In der nordöstlichen chinesischen Stadt Shenyang wurden beispielsweise drei Personen zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. All drei waren körperlich mit Fahrern aneinandergeraten, was zu Verkehrsunfällen oder Körperverletzungen der Passagiere führte.

Laut Medienberichten sei es 2018 in China zu mindestens 24 solcher Vorfälle gekommen, bei denen Passagiere in das Lenkrad eines Busses griffen.

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