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Chinas Armutsbekämpfung in Entscheidungsphase eingetreten
  2018-12-21 10:14:36  cri

 

Seit der Umsetzung der Reform- und Öffnungspolitik im Jahr 1978 hat China innerhalb von 40 Jahren die erfolgreichste Armutsbekämpfung in der bisherigen menschlichen Geschichte durchgeführt. Mehr als 700 Millionen Menschen in chinesischen ländlichen Gebieten wurden von der Armut befreit. Diese Ziffer macht ein Zehntel der Weltbevölkerung aus. Von 2013 bis jetzt wurden jedes Jahr in China zirka zehn Millionen Menschen aus der Armut befreit. 2018 könnte die landesweite Armutsrate auf unter zwei Prozent sinken. Die beträchtlichen Errungenschaften der Armutsbewältigung werden weltweit beachtet und anerkannt. Jim Yong Kim, Präsident der Weltbank, sagte im November in Beijing, die Welt könne von Chinas Erfahrungen bei der Armutsbekämpfung lernen.

„In den vergangenen 40 Jahren hat China bezüglich der Armutsbeseitigung ein ungewöhnliches Wunder in der menschlichen Geschichte geschaffen. Schätzungsweise kann China in absehbarer Zeit das Ziel der gründlichen Abschaffung der absoluten Armut erreichen. Ein Rückblick auf Chinas Leistungen ist für uns von äußerst großer Bedeutung. Wir wollen wissen, wie China solche Erfolge erreicht hat. Dies kann einerseits China bei der künftigen Reform noch besser helfen, und andererseits andere Länder weltweit bei der Entwicklung noch besser unterstützen."

Um die Effekte der Armutsbewältigung zu gewährleisten, hat China den Prozess stets streng beaufsichtigt, überprüft und bewertet. Das Ziel dabei ist es, im größten Maße die rein numerische und scheinbare Armutsbekämpfung abzuschaffen. Die Armutsbekämpfung muss tatsächlich umgesetzt werden. Liu Yongfu, Chef des Büros der Leitungsgruppe des Staatsrats für die Armutsbewältigung und Entwicklung, sagte:  

„Der Staat verfügt über ein landesweites Armutsbekämpfungs-Informationssystem. Darin werden die arme Bevölkerung, Armutsursachen und Maßnahmen zur Armutsbeseitigung ausführlich aufgezeichnet. Zudem wird die Armutsbewältigung streng beaufsichtigt, überprüft und bewertet. Mit tatsächlichen Maßnahmen wird sie tatkräftig unterstützt."

Mittlerweile ist Chinas Armutsbekämpfung in die Entscheidungsphase eingetreten. In Zukunft werden schwerpunktmäßig die Probleme der äußerst armen Gebiete und der besonderen Volksmassen gelöst. Schätzungsweise bis 2020 könnten alle armen Menschen in chinesischen armen ländlichen Gebieten unter geltenden Normen von der Armut befreit werden. Es könnte keinen armen Kreis mehr geben, und die gesamte regionale Armut könnte völlig beseitigt werden. Liu Yongfu fügte hinzu, bis 2020 sollte unter geltenden Normen die verhältnismäßige Armut beseitigt werden. China werde alle Schwierigkeiten überwinden und nach allen Kräften diese Entscheidungsschlacht gewinnen.

„Bis 2020 sollte das absolute jährliche Einkommen der armen Bevölkerung mehr als 4.000 Yuan ausmachen. Sie werden sich keine Sorgen mehr um ihren Lebensunterhalt, Schulbesuch, grundlegende medizinische Betreuung und Wohnsicherheit zu machen brauchen. Das ist unsere Untergrenze. Falls diese Probleme nicht beigelegt würden, dann würde die absolute Armut nicht beseitigt."

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