Startseite | Nachrichten | Zeitgeschehen | Chinesischkurs | China ABC | Inet Radio | Frage der Woche | Paralympics 2008 in Beijing | Sendeplan
 

-Empfangsbericht
-Feedback   -Archiv

Erdbebenopfer in Sichuan feiern Nationalfeiertag
   2008-10-02 20:52:35    Seite Drucken    cri
Seit dem Ausbruch des verheerenden Erdbebens in der chinesischen Provinz Sichuan sind schon mehr als vier Monate vorbei. Dank der Hilfe der chinesischen Regierungen aller Ebenen und verschiedenen Gesellschaftskreise hat sich die Situation in den Erdbebenregionen viel verbessert. Das Leben der Bevölkerung ist auch allmählich stabil geworden. Den Nationalfeiertag am ersten Oktober feierte die Bevölkerung in den Erdbebenregionen auf verschiedene Weise.

Yi Jianping ist eine Bewohnerin in der Kleinstadt Yingxiu, die von dem Erdbeben schwer betroffen wurde. Die Überlebenden wohnen nun in den mobilen provisorischen Unterkünften. Manche von ihnen haben Jobs in anderen Städten gefunden, und manche arbeiten in ihrer Heimat. Das Alltagsleben und die wirtschaftliche Produktion wurden allmählich wieder hergestellt. Yi Jianping sagte, obwohl die Subventionen der Regierung nur auf drei Monate befristet seien, fänden die Menschen hier nun ihre geeigneten Jobs. Yi Jianping hat jetzt eine Reinigungsarbeit in Yingxiu. Ihr Mann ist Bauarbeiter. Täglich kann das Ehrepaar 100 Yuan RMB verdienen.

Yi Jianping sagte weiter, die Warenversorgung in Yingxiu sei auch wieder normal geworden:

"Jetzt werden hier Hühner, Enten und Fisch usw. verkauft. Wir haben genug Geld, solche Sachen zu kaufen."

In der Herbstzeit wird es immer kühler werden. Mit Hilfe aller Gesellschaftskreise hat die Bevölkerung in den Erdbebenregion nun genug Kleidung für Wärmehaltung. Yi Jianping sagte, viele warmherzige Leute hätten ihnen Kleidung und Decken gespendet.

Obwohl die Erdbebenopfer nun in den provisorischen Unterkünften anpassend untergebracht werden, sollen sie hier aber nicht für eine längere Zeit wohnen. Wie zu erfahren war, haben die zuständigen Behörden nun den Bau der Wohnblöcke für die Erdbebenbeschädigten beschleunigt, um ihre Lebensbedingungen verbessern zu können.

Als sich das Erdbeben ereignete, besuchte Lai Yue gerade die Oberschule im dritten Jahrgang. Sie wohnte im Kreis Jintang in der Provinz Sichuan, der vom Erdbeben auch schwer betroffen wurde. Trotzdem hat das verheerende Erdbeben ihre Schulleistungen nicht beeinträchtigt. In der Hochschulaufnahmeprüfung im Sommer hat sie sehr gute Leistungen erzielt und wurde somit von der Tsinghua-Universität aufgenommen. Ende August kam sie in Beijing an und begann mit ihrem Hochschulleben.

Lai Yue sagte, weil sie aus der Erdbebenregion komme, habe die Universität ihr die notwendigen Güter für Alltagsleben sowie eine Subvention angeboten. Die Lehrer und Kommilitonen hätten ihr beim Leben und Lernen viel geholfen. Damit habe sie sich sehr schnell dem Hochschulleben angepasst. In den Ferientagen zum Nationalfeiertag wollte sie in der Schule bleiben, um an den freiwilligen Aktivitäten der Uni teilzunehmen:

"Ich habe mich angemeldet, an einer freiwilligen Aktivität der Hochschule teilzunehmen. Ich werde als Reiseleiterin im Campus Tsinghua arbeiten und den Touristen die Hochschule vorstellen."

Ma Xian, die vor kurzem mit ihrem Berufsleben angefangen hat, wohnt in Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan. Trotz der relativ geringeren Einflüsse des Erdbebens auf diese Stadt wurde die Lebensvorstellungen der Einwohner hier dadurch verändert. Ma Xian sagte, durch das Erdbeben habe sie den Wert der Familie sehr tief zu spüren bekommen. Diese Ferien wolle sie mit ihren Eltern zusammen feiern:

"Durch das Erdbeben weiß ich, wie wichtig meine Familie ist. Es ist am besten, diese Ferien mit meinen Eltern zusammen zu verbringen."

Wie zu erfahren war, setzen sich nun die Wiederaufbausarbeiten in den Erdbebenregionen noch weiter fort. Aus dem zentralen Haushalt Chinas wurden 70 Milliarden Yuan RMB dafür bereitgestellt, um einen Fonds für den Wiederaufbau der Erdbebenregionen zu errichten. Im kommenden Jahr sollen noch weitere entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um den beschädigten Regionen in der Provinz Sichuan zu helfen und die negativen Einflüsse des Erdbebens so schnell wie möglich zu beseitigen.

     mehr zum Thema
     Ihr Kommentar
• Tschüß Beijing
• Leben auf Chinesisch (30.09.)
• Bildung/Wissenschaft (29.09.)
• Sonntagskonzert (05.10.)
• Eröffnung der Beijinger Paralympics
• Reisemagazin (26.09.)
• Wochenendkonzert (20. 09.)
• Wirtschaftsmagazin (01.10.)
• Zeitgeschehen (02.10.)
• Hörerbriefkasten (05.10.)
• Kulturmagazin (02.10)
• Paralympics 2008 (20.09)
• Nachrichten (05.10.)
 
 
 
 

 

 
 

Web german.cri.cn