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Wen Jiabao zuversichtlich über Entwicklung der chinesischen Wirtschaft
   2008-09-27 21:42:21    Seite Drucken    cri
Die zweite Jahrestagung des Davos-Sommerforums 2008 ist am Samstag in der chinesischen Küstenstadt Tianjin eröffnet worden. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao erklärte auf der Eröffnungszeremonie, trotz einiger Schwierigkeiten sei die chinesische Regierung zuversichtlich, dass sich die Wirtschaft des Landes über längere Zeit gut und schnell entwickeln werde.

Das Davos-Forum gilt als ein Gipfeltreffen von Spitzenpolitikern, Unternehmern und führenden Wissenschaftlern aus aller Welt. An dem Sommer-Forum sind über 1.500 Vertreter aus knapp 90 Ländern und Regionen beteiligt. Das Thema des Forums lautet dabei "Die nächste Welle des Wachstums".

Zu Beginn dieses Jahres ist die US-Wirtschaft wegen der Hypotheken-Krise in eine Rezession geraten. Aus diesem Grund zeigt sich die Wirtschaft in Europa und Asien ebenfalls etwas geschwächt. Ob die chinesische Wirtschaft hingegen die stabile und schnelle Entwicklung weiterhin beibehalten kann, wird von der internationalen Gemeinschaft aufmerksam verfolgt. Diesbezüglich sagte Wen Jiabao, obwohl es einige Schwierigkeiten gebe, verfüge die chinesische Wirtschaft über zahlreiche gute Voraussetzungen für ein stabiles und schnelles Wachstum. Auf längere Zeit gesehen befinde sich die Wirtschaft des Landes in einer Phase, die wichtige strategische Möglichkeiten biete. Wen sagte weiter:

"Es gibt immer noch genügend Arbeitskräfte und Finanzmittel. Das Potenzial des inländischen Konsums und des Investitionsbedarfs ist groß. Der Marktumfang ist breit, die Konkurrenzfähigkeit und die Vitalität der Unternehmen werden zudem immer stärker. Die Fertigkeiten und das Niveau der Regierung zur makrowirtschaftlichen Regulierung steigen. Die politische und gesellschaftliche Lage ist stabil. Insbesondere sind die Richtlinien, die Strategien und die politischen Maßnahmen, die den Gegebenheiten Chinas und dem Willen der chinesischen Bevölkerung entsprechen, im Zuge der Reform und Entwicklung gefestigt worden. All dies zählt zu den einer langfristigen Entwicklung dienenden Faktoren."

In Hinblick auf die instabile globale Finanzlage sagte Wen Jiabao, dies sei eine Herausforderung, welcher die Welt gemeinsam entgegentreten müsse. China werde sein stabiles und schnelles Wirtschaftswachstum aufrechterhalten und große Schwankungen vermeiden, um zur Stabilisierung der gegenwärtigen weltweiten Finanzlage beizutragen. Zudem machte der chinesische Ministerpräsident noch zwei Vorschläge:

"Um der gegenwärtigen Finanzkrise zu begegnen, sind die folgenden zwei Punkte meiner Meinung nach am wichtigsten: erstens sollen alle Staaten die Zusammenarbeit verstärken. Nur damit können die jeweiligen Regierungen positive Maßnahmen ergreifen und der gegenwärtigen globalen Krise begegnen. Zweitens, wenn wir mit einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise konfrontiert werden, spielt die Zuversicht der Wissenschaftler, der Unternehmer, der Menschen weltweit sowie der Spitzenpolitiker der verschiedenen Länder eine besonders wichtige Rolle."

Der Präsident des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab sagte, obwohl die gegenwärtige Lage der Weltwirtschaft nicht optimistisch stimme, sei er trotzdem zuversichtlich, was China anbelange. Wörtlich sagte er, in den kommenden ein bis drei Jahren werde sich die Entwicklung der Weltwirtschaft verlangsamen. Er sei jedoch der Meinung, dass, obwohl es diesen Trend zur Verlangsamung gibt, China weiterhin die Wirtschaftsgemeinschaft mit dem höchsten Wirtschaftswachstum sein werde

In seiner Eröffnungsrede sagte Wen Jiabao auf dem Forum weiter, China werde die Reform- und Öffnungspolitik weiter beibehalten und intensivieren. Auch werde man ein Sozialabsicherungssystem für Städte und ländliche Gebiete errichten, damit die chinesische Bevölkerung im ganzen Land von den Erfolgen der Reform und Öffnung profitieren könne.

Viele Vorstandsvorsitzende namhafter Unternehmen aus aller Welt, die an dem Forum teilnehmen, beurteilen die Zukunftsaussichten Chinas ebenfalls gut und hoffen auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Land. Der Chef des Flugzeugherstellers Airbus, Thomas Enders, sagte dazu, sein Unternehmen werde von dem enorm großen Markt in China angezogen und als wichtigen Teil der Unternehmensstrategie die Kooperation mit den chinesischen Luftfahrtunternehmen verstärken.

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