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Afrikas Entwicklung braucht gemeinsame Zusagen der Welt
   2008-09-23 14:28:47    Seite Drucken    cri
In New York ist am Montag eine hochrangige Sitzung über die afrikanische Entwicklung abgehalten worden. Daran nahmen Vertreter aus über 160 Ländern teil, darunter über 40 Staatsoberhäupter und Regierungschefs. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief alle Länder weltweit, besonders die Industriestaaten dazu auf, ihre Millenniums-Zusagen zu erfüllen und ihre Hilfe für Afrika zu erhöhen. Nur so könne das Millenniumsziel in Afrika realisiert werden.

In den vergangenen Jahren haben mehrere afrikanische Länder ein starkes Wirtschaftswachstum erlebt und bei der Realisierung der Millenniums-Entwicklungsziele Fortschritte erzielt. Allerdings sind die Getreide- und Ölpreise weltweit angestiegen, und Afrika ist mit Problemen wie dem Klimawandel und regionalen Konflikte konfrontiert. Solche Faktoren haben die gute Entwicklungstendenz in Afrika gehemmt. Einem jüngsten UN-Bericht über Afrikas Entwicklung zufolge kann nach der gegenwärtigen Tendenz kein einziges afrikanisches Land alle Millenniums-Entwicklungsziele bis 2015 realisieren. Ban Ki Moon sagte, diese hochrangige Sitzung sei eine Chance, Politiker aus aller Welt hätten sich getroffen und die Zusagen für Afrikas Entwicklung erneut bekräftigt. Sie sollten ihre Aufmerksamkeit auf die Begegnung der betreffenden Herausforderungen konzentrieren.

"Die Begegnung solcher Herausforderungen stellt nicht nur moralische Ansprüche, sondern auch ganz praktische. Aktuelle Konflikte um Lebensmittel und Ressourcen haben gezeigt, dass die Stabilität und Sicherheit der Welt auf der Prosperität der Entwicklungsländer basieren. Frieden, Entwicklung und Einhaltung der grundlegenden Menschenrechte sind von einander abhängig."

Um die Millenniums-Entwicklungsziele zu verwirklichen, seien afrikanische Länder jährlich auf eine Unterstützung in der Höhe von zirka 72 Milliarden US-Dollar angewiesen. Solche Kapitalmittel hätten die wirtschaftliche Fähigkeit der Industriestaaten noch nicht übertroffen. Die Industrieländer hätten dies auch vorher zugesagt, so Ban weiter.

Der chinesische Außenminister Yang Jiechi betonte, die internationale Gemeinschaft solle die Afrika-Frage noch stärker beachten. Sie solle Bemühungen afrikanischer Regierungen und der Bevölkerungen um Entwicklung unterstützen und dabei Afrika helfen, der globalen Herausforderung zu begegnen. China werde weiterhin seine Kontakte zu afrikanischen Ländern verstärken und die Kooperationen vertiefen. Die Erfolge des Beijinger Gipfels des chinesisch-afrikanischen Koopearationsforums sollten weiterhin gut umgesetzt und Afrikas Entwicklung durch effektive Maßnahmen unterstützt werden. Die neue chinesisch-afrikanische strategische Partnerschaft solle stabil vorangetrieben werden, so Chinas Außenminister.

"In den nächsten fünf Jahren werden wir afrikanische Länder weiterhin vor allem in den Bereichen Landwirtschaft, Bildung und Medizin unterstützen."

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy legte dazu konkrete Methoden vor.

"Zuerst denke ich, die Agrar-Produktion in Afrika sollte reformiert werden, besonders die Produktion der Kleinlandwirtschaft. In diesem Bereich soll Afrika durch zwei grüne Revolutionen den Ertrag erhöhen, ohne die Umwelt zu belasten."

Sarkozy unterstütze die Entwicklung kleiner und mittelgroßer Betriebe in Afrika. Diese Betriebe hätten eine große Vitalität und könnten mehr Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.

Die deutsche Bundesministerin für wirtschaftilche Kooperation und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul sagte, da viele Länder stark unter den hohen Getreide- und Ölpreisen leiden würden, sollte die internationale Gemeinschaft auch diese Finanzfrage lösen. Damit sollten Bemühungen vieler Länder um die Entwickelung infolge derartiger Probleme nicht vergeblich bleiben.

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