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Beijing fördert Beschäftigung der Behinderten
   2008-09-15 19:53:05    Seite Drucken    CRI
Seit Jahren hat die Regierung der chinesischen Hauptstadt Beijing mehrere Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung der Behinderten ergriffen. Durch Intensivierung der individuellen bzw. kollektiven Beschäftigung haben rund 80 Prozent der arbeitsfähigen Behinderten in Beijing eine Arbeitsstelle gefunden.

Statistischen Angaben zufolge wollen rund eine Million behinderte Menschen in Beijing, also rund 6,5 Prozent der Bürger der Stadt, arbeiten. Rund 200.000 davon sind im Beschäftigungsalter. Die Hälfte davon sind arbeitsfähig.

Der Zuständige des Behindertenverbandes der Stadt Beijing, Li Shuhua, erklärte, Beijing lege großen Wert auf Beschäftigung der Behinderten und habe diesen Bereich schwerpunktmäßig gefördert.

"Bisher hat die Stadtregierung mehr als zehn politische Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung der Behinderten erlassen. Dazu zählen unter anderem Intensivierung der kollektiven und individuellen Beschäftigung und Ausbau der Arbeitsstellen im Wohnviertel. Damit können zahlreiche behinderte Menschen eine Arbeitsstelle finden."

Ping Yali ist die erste chinesische paralympische Siegerin. Nun ist sie die Chefin von vier Massagesalons in Beijing. Alle Beschäftigten in den Salons sind blind bzw. sehbehindert. Ping Yali erklärte, in Beijing gebe es heute rund 300 derartige Massagesalons. Sie sind alle unterstützt von der Beijinger Stadtregierung zum Schutz der Behinderten und zur Förderung der Beschäftigung von blinden bzw. sehbehinderten Menschen eingerichtet.

Gemäß entsprechender Gesetze müssen Staatsorgane, Unternehmen und Sozialvereinigungen nach einem bestimmten Verhältniss behinderte Arbeiter einstellen.

Der Lokomotivbetrieb Dongfeng im Stadtbezirk Fengtai ist ein derartiges Sozialunternehmen. Der Direktor Qi Fubin erklärte, von den rund 120 Arbeitern seines Betriebs seien 55 Behinderte. Sie machten etwa 44 Prozent der ganzen Belegschaft aus. Er sagte:

"Wir haben acht Behinderte als Techniker angestellt. 41 behinderte Menschen sind in der Produktionsabteilung im Einsatz. Weitere sechs sind in Logistikbereich tätig."

Der 29jährige Wu Shuanglong ist gehbehindert. Er erzälte uns:

"Ich fühle mich wohl und gleichberechtigt behandelt in dem Betrieb. Unsere Löhne sind ebenfalls zufrieden stellend. Ich wohne im Werkswohnheim. Die Monatsmiete ist größtenteils vom Unternehmen übernommen. Wir brauchen pro Monat nur 20 Yuan zu zahlen."

Wu Weizhen hat Geburtsbehinderung an der linken Hand. Sie bewertete die Arbeitsatmosphäre im Betreib positiv. Sie sagte:  

"Als ich von dem Betrieb angestellt war, war die Arbeit für mich wie ein Buch mit sieben Siegeln. Das Unternehmen hat uns einen Ausbildungskurs angeboten. Die Kollegen sind sehr hilfsbereit. Sie beantworteten meine Fragen mit aller Geduld."

Viele behinderte Arbeiter im Betrieb Dongfeng meinten, die Arbeit habe ihnen große Freude gemacht. Sie hätten das Gefühl, dass sie zur Entwicklung des Unternehmens beitragen könnten. Die Leiterin der Produktionsabteilung für elektrische Geräte, Chen Zhiqiu, betonte, in dem Betrieb seien alle Arbeiter gleichberechtigt behandelt. Wenn behinderte Menschen Schwierigkeiten hätten, würden die anderen ihnen helfen. Aber dies bedeute nicht, dass die Behinderten in dem Betrieb Privilegien genießen könnten. Sie würden wie nicht behinderte Menschen gleichberechtigt arbeiten.

Die gleichberechtige Atmosphäre im Betrieb gefällt den behinderten Arbeitern sehr. Sie wollen in Zukunft noch mehr Beiträge zur Entwicklung des Betrieb leisten.

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