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Fließender Verkehr in Beijing während der Olympischen Spiele gesichert
   2008-03-15 20:36:47    Seite Drucken    CRI
Wie viele andere Metropolen in der Welt ist Chinas Hauptstadt Beijing mit einem relativ hohen Verkehrsaufkommen konfrontiert. Im August werden die Olympischen Spiele in Beijing stattfinden. Es liegt daher von verschiedenen Seiten besondere Aufmerksamkeit auf der Frage, ob Beijing zu jenem Zeitpunkt einen zügigen Verkehrsfluss wird gewährleisten können. Auf der vor kurzem abgeschlossenen Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses (NVK) versicherten zahlreiche Abgeordnete, die gleichzeitig Vertreter des BOCOG, des Beijinger Olympischen Organisationskomitees, oder der Stadtregierung Beijings sind, dass während der Spiele in Beijing für einen zügigen Verkehrsfluss gesorgt werde.

Um Verkehrsstaus zu verringern und für die Olympische Spiele gute Verkehrsbedingungen zu schaffen, hat die Stadtregierung Beijing in den vergangenen fünf Jahren 110 Milliarden Yuan RMB in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur investiert. Dazu der NVK-Abgeordnete und stellvertretende Bürgermeister Beijings Ji Lin:

"Beijing hat den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur verstärkt. Sowohl für Autobahnen, Schnellbahnen und für die innerstädtischen Straßen hat die Stadt erhebliche Gelder ausgegeben. Davon hat der Schienenverkehr am meisten profitiert, was auch den deutlichsten Effekt erzielt hat."

Im Oktober 2007 wurde die U-Bahnlinie Fünf, eine Nord-Süd-Achse durch Beijing, für den Verkehr freigegeben. Damit hat Beijings Schienennetz eine Länge von über 140 Kilometern erreicht. Jeden Tag werden in der Stadt 2,2 Millionen Menschen auf dem Schienennetz befördert, was das Verkehrsaufkommen auf den Straßen erheblich mindert.

Damit immer mehr Bürger die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, wurden auf den Hauptstraßen Beijings Fahrspuren nur für öffentliche Verkehrmittel angelegt. Darüber hinaus wurden ein IC-Karten-System eingeführt und die Fahrpreise für die öffentlichen Verkehrsmittel gesenkt. All dies hat dazu geführt, dass der Anteil der Stadtbewohner, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, gestiegen ist. Inzwischen liegt der Anteil dieses Bevölkerungsteils in Beijing mit über 34 Prozent höher als jener, der Autofahrer.

Gilberto Scofield von der brasilianischen Zeitung "Globo" lebt bereits seit vier Jahren in Beijing. Er ist von der Verbesserung der Verkehrsbedingungen tief beeindruckt:

"Ich konnte persönlich die großen Bemühungen der chinesischen Regierung um die Verbesserung der Verkehrssituation in Beijing beobachten. Sie haben das Verkehrsaufkommen wesentlich reduziert."

Trotz dieser Verbesserung ist es eine unausweichliche Tatsache, dass in Beijing permanent über 16 Millionen Einwohner leben. Über drei Millionen Kraftfahrzeuge sind zugelassen. Ihre Zahl steigt täglich um 1.000. Auf manchen Straßenabschnitten kommt es in den Spitzenzeiten nach wie vor zu Verkehrsstaus. Während der bevorstehenden Olympischen Spiele erwartet Beijing Millionen von Athleten, Trainern und Zuschauern aus aller Welt. Dies stellt Beijing vor einer beispiellosen Herausforderung.

Um während der Spiele einen zügigen Verkehrfluss zu gewährleisten, haben die zuständigen Behörden für die Verkehrsverwaltung bereits ein Konzept ausgearbeitet, das bald bekannt gegeben werden soll. Der NVK-Abgeordnete und stellvertretende geschäftsführende Vorsitzende des BOCOG Wang Wei zeigt sich zuversichtlich:

"Alle Verkehrsprobleme während der Olympischen Spiele können bewältigt werden. Wir werden zu diesem Zweck einige Maßnahmen ergreifen. Zum Beispiel werden spezielle Fahrspuren für Kraftfahrzeuge, die mit Olympia-Motiven gekennzeichnet sind, angelegt, damit Sportler und Zuschauer die Sportstätten problemlos erreichen können."

Das BOCOG versicherte, dass eine durchschnittliche Fahrt von den Unterkünften der Sportler bis zu den Sportstätten weniger als 30 Minuten dauern wird.

Wie zu erfahren war, sollen vor der Eröffnung der Spiele zahlreiche Schienenverbindungen in Betrieb genommen werden. Bis dahin soll die Gesamtlänge des Beijinger Schienennetzes auf 200 Kilometer steigen. Darüber hinaus sollen 34 Sonderbuslinien eingerichtet werden. Die Zuschauer mit Olympia-Tickets können während der Spiele kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

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