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China etabliert umfassendes Gesundheitssystem
   2007-10-31 16:59:59    Seite Drucken    CRI
Das elfte globale Forum für Gesundheitserforschung findet derzeit in Beijing statt. Auf dem Forum hat der chinesische Gesundheitsminister, Chen Zhu, gesagt, als das weltweit größte Entwicklungsland habe China seinen Einsatz für ein umfassendes Gesundheitssystem ständig vermehrt. Ziel sei, ein funktionierendes Gesundheitssystem zu etablieren, mit Hilfe dessen alle Menschen in China in den Genuss einer grundlegenden medizinischen Versorgung kommen.

Das Forum für globale Gesundheitserforschung wurde 1998 ins Leben gerufen. Ziel des Forums ist es, in der ganzen Welt die Aufmerksamkeit für Forschung im Gesundheitsbereich zu erhöhen und zu gewährleisten, dass entsprechende Gesundheitspolitiken die ärmsten Gebiete begünstigen.

Das Hauptziel des Forums ist, die Gleichheit und Umsetzung von Gesundheitssystemen in Entwicklungsländern zu erhöhen. Der chinesische Gesundheitsminister Chen Zhu erklärte, in China, dem größten Entwicklungsland, gebe es zwischen städtischen und ländlichen Gebieten sowie zwischen verschiedenen Regionen noch immer eine ungleiche Verteilung der Gesundheitsressourcen. Allerdings bemühe sich die chinesische Regierung derzeit darum, diese Situation zu verändern.

"Die chinesische Regierung betrachtet die Gleichheit im Rahmen der Gesundheitsversorgung als einen wichtigen Teil der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Das Etablieren einer allgemeinen medizinischen Grundversorgung ist als Ziel festgelegt worden. Zudem ist die Errichtung eines grundlegenden Gesundheitssystems, mit einem grundlegenden medizinischen Dienstleistungssystem und einer Krankenversicherung geplant."

Chen Zhu fuhr fort, China werde den Aufbau eines Präventionssystems zur Vorbeugung von Epidemien verstärken und die Entwicklung der städtischen und ländlichen Gesundheitsversorgung beschleunigen. Durch Etablierung einer Krankenversicherung, die alle Bürger in städtischen wie ländlichen Gebieten umfassen wird, soll die wirtschaftliche Durchführbarkeit der Versorgungsleistungen erhöht werden.

Wie zu erfahren war, sind inzwischen in den ländlichen Gebieten Chinas 720 Millionen Menschen in ein genossenschaftliches medizinisches Versorgungssystem aufgenommen worden. Die daran bereits teilnehmenden Bauern, müssen nur 10 Yuan RMB einzahlen. Dann können sie bestimmte Kosten für medizinische Dienstleistungen erstattet bekommen. Die meisten der erstatteten Kosten werden von der Regierung bezahlt. In den Städten wird der Aufbau des kommunalen Gesundheitssystems verstärkt gefördert. Bis Ende letzten Jahres sind insgesamt über 23.000 solcher Institutionen für medizinische Versorgung eingerichtet worden.

Chen Zhu wies darauf hin, um weltweit die Gleichheit in der Gesundheitsversorgung zu fördern, müssten Entwicklungsländer insbesondere beachtet werden. Chen Zhu schlug vor, Austausch und Kooperation auf diesem Gebiet in der ganzen Welt zu verstärken und die Fähigkeiten der Entwicklungsländer in diesem Bereich zu stärken. Gleichzeitig solle die internationale Gemeinschaft die Beseitigung der Armut und der Unausgewogenheit der Gesundheitsversorgung als ein wichtiges Entwicklungsziel betrachten.

"Die entwickelten Länder sollten den Entwicklungsländern die notwendige technische und finanzielle Unterstützung zu kommen lassen. Sie sollten die Erforschung der Probleme der Entwicklungsländer in diesem Bereich verstärken und die Kapazitäten der öffentlichen Gesundheitsversorgung in den Entwicklungsländern erhöhen. Zudem sollte sich die internationale Gemeinschaft verstärkt für die Forschung und Entwicklung von Medizin, Impfstoffen und Diagnosetechniken von bisher ignorierten und neuen Epidemien einsetzen. Dadurch könnten die Schäden von Epidemien in Entwicklungsländern reduziert werden."

Die Generalsekretärin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, rief auf dem Forum alle Länder dazu auf, sich zusammenzuschließen und die Ungleichheit im Bereich Gesundheitswesen in der ganzen Welt zu beseitigen. So könnten die Millenniums-Entwicklungsziele verwirklicht werden.

Das fünftägige Forum wird am 2. November zu Ende gehen. Daran haben insgesamt mehr als 800 Gesundheitsexperten, Regierungsvertreter und Vertreter internationaler Organisationen aus über 90 Ländern teilgenommen.

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