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Ansichten ausländischer Persönlichkeiten zum bevorstehenden 17. Parteitag der KP Chinas
   2007-09-28 17:11:10    Seite Drucken    cri
Der 17. Parteitag der KP Chinas wird am 15. Oktober dieses Jahres in Beijing eröffnet. Nach Meinung der Öffentlichkeit wird diese Sitzung großen Einfluss auf die Politik und die Wirtschaft in China ausüben. In den vergangenen Tagen haben unsere Korrespondenten aus diesem Anlass mehrere politische Persönlichkeiten und Experten aus dem Ausland interviewt.

Der Direktor des China-Forschungszentrums des pakistanischen strategischen Forschungsinstitutes Fazal-ur-Rahman sagte zum bevorstehenden 17. Parteitag der KP Chinas:

"Ich finde, die Einberufung des 17. Parteitages der KP Chinas ist wirklich ein großes Ereignis. Die Veranstaltung findet in einer Zeit statt, in der China gerade in vielen Breichen Fortschritte erzielt hat. Die Entwicklung Chinas befindet sich gerade in einer sehr wichtigen Phase. Der 17. Parteitag der KP Chinas wird die Richtlinien für die Entwicklung des Landes in den kommenden fünf Jahren vorgeben."

Die KP Chinas ist die Regierungspartei des Landes. Dazu sagt der Vorsitzende der Demokratischen Partei Thailands Abhisit Vejjajiva:

"Die KP Chinas hat schon über eine lange Zeit hinweg das Land verwaltet. Ich bin der Meinung, es ist eine der auffallendsten Leistungen der KP Chinas, dass sie gemäß den Veränderungen in der Welt die Entwicklungsorientierung des Landes regeln kann. In den vergangenen Jahren sind hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung in China große Leistungen erzielt worden. Dies wird auch von der ganzen Welt anerkannt und gewürdigt. Ich finde, die KP Chinas kann gemäß den Veränderungen der Weltlage die Entwicklung des Landes regulieren. Deshalb ist sie eine Partei mit großem Weitblick."

Der China-Experte des nigerianischen Forschungsinstitutes für Internationale Fragen Ogaba Oche beurteilt die KP Chinas so:

"Wenn wir China erwähnen, sprechen wir oft von einem Land mit einer großen Bevölkerung und einer langen Geschichte. Die KP Chinas hat bisher die Rolle als Leiter dieses Landes sehr gut erfüllt. Sie hat das Land im Kern geleitet und eine beispiellose schnelle Entwicklung und Modernisierung umgesetzt. Es ist für jede politische Partei eine große Herausforderung, eine so große Entwicklung sowie die dadurch entstehenden Auswirkungen gut zu beherrschen. Die KP Chinas hat dies gut erfüllt. Man kann sagen, die KP Chinas ist in diesem Bereich sehr erfolgreich gewesen."

Dr. Jagannath P. Panda, Mitarbeiter des indischen Forschungsinstitutes zur Analyse der Landesverteidigung, erklärte ebenfalls in einem Interview seine Ansichten über die KP Chinas:

"Ich bin der Ansicht, dass die Haupterfolge der KP Chinas bei der Verwaltung des Landes hauptsächlich auf die Aufrechterhaltung des Zusammenhalts des chinesischen Staates zurückzuführen sind. Es bleibt nach wie vor eine große Herausforderung, die Solidarität und die Einigung des Landes zu erhalten. Bis jetzt sind die Leistungen der KP Chinas bei der Förderung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung weltweit sehr beeindruckend gewesen."

Politiker und Wissenschaftler verschiedener Länder sind in den Gesprächen auch auf Probleme und Herausforderungen eingegangen, die auf die KP Chinas bei der Führung des Aufbaus und der Entwicklung des Landes zukommen könnten. Der Außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckard von Klaeden etwa sagt:

"Wir sehen aber auch, dass der beeindruckende Aufstieg Chinas eine Kehrseite hat. Wir wissen, dass China vor großen Herausforderungen steht. Wir verfolgen die Gratwanderung der chinesischen Regierung zwischen hohem Wachstum einerseits und Überhitzung andererseits, massiven gesellschaftlichen Ungleichgewichten, die Herausforderungen der Arbeitslosigkeit, die Herausforderungen, die mit dem Umweltschutz verbunden sind, das Problem der Überalterung der Gesellschaft und die Folgen für die sozialen Sicherungssysteme, um nur einige Punkte zu nennen."

Professor Gustaaf Geeraerts, Direktor des Instituts für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik an der Universität Brüssel in Belgien, sagte, China sei dabei, aktiv nach einem Weg der harmonischen Entwicklung zu suchen.

"Ich glaube, dass die Politiker der KP Chinas einen guten Willen umsetzen, in dem sie sich darum bemühen, zwischen dem hohen Preisaufkommen und einem noch vernünftigeren Gesellschaftssystem die Ausgewogenheit zu erreichen."

Der berühmte französische Sinologe und Experte für asiatische Angelegenheiten Lionel Vairon sagte, vom historischen Gesichtspunkt her sei China in der Lage, die Schwierigkeiten auf dem Wege der Entwicklung zu bewältigen. Er erklärte:

"In den vergangenen 30 Jahren hat das chinesische Volk unter der Führung der KP Chinas öffentlich anerkannte und große Erfolge erzielt. Meiner Meinung nach sollte man China noch etwas mehr Zeit geben, den Herausforderungen zu begegnen und die Probleme auf dem Weg der Entwicklung zu überwinden."

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