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China setzt in den ländlichen Gebieten das neue System zur genossenschaftlichen medizinischen Versorgung um
   2007-09-05 17:30:57    Seite Drucken    CRI
Der chinesische Gesundheitsminister Chen Zhu hat am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Beijing erklärt, in diesem Jahr habe China damit begonnen, in den ländlichen Gebieten das neue System zur genossenschaftlichen medizinischen Versorgung umfassend umzusetzen. Bis Ende Juni dieses Jahres sei das System bereits in 85 Prozent der ländlichen Gebiete Chinas eingeführt worden. Im Jahr 2008 solle dieses System alle ländlichen Gebiete Chinas abdecken.

Das neue System zur genossenschaftlichen medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten wurde bereits im Jahr 2003 probeweise in einzelnen Gebieten Chinas eingeführt. Es basiert auf dem Prinzip der freiwilligen Beteiligung der Bauern. Dem System entsprechend wird ein medizinischer Fonds eingerichtet. 20 Prozent des Kapitals werden von Bauern und 80 Prozent von den jeweiligen Regierungenebenen bezahlt. Die Bauern, die sich daran beteiligen, können sich die Kosten für ihre medizinische Betreuung von dem Fonds teilweise zurückzahlen lassen. Chen Zhu erklärte, in den letzten vier Jahren sei die Arbeit schrittweise vorangetrieben worden. Seit diesem Jahr werde das System vollständig eingeführt. Schätzungsweise werden innerhalb dieses Jahres 80 Prozent der ländlichen Gebiete Chinas von dem System abgedeckt. Der gegenwärtige Stand der Einführung des Systems sei besser ausgefallen als zuvor erwartet:

"Statistiken zufolge ist das System bis zum 30. Juni 2007 landesweit in circa 2.500 Kreisen umgesetzt worden. Dies entspricht einem Anteil von 85 Prozent aller Kreise des Landes. 720 Millionen Menschen haben sich an diesem System bereits beteiligt, also 83 Prozent der ländlichen Bevölkerung Chinas."

Chen Zhu fuhr fort, derzeit seien der institutionelle Rahmen und der Betrieb des neuen Systems zur genossenschaftlichen medizinischen Versorgung in den ländlichen Gebieten Chinas bereits gestaltet worden. Das System spiele eine wachsende Rolle bei der Gesundheitsvorsorge der Bauern. Statistiken zufolge hat China in den letzten Jahren für die Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten mehr als 20 Milliarden Yuan RMB eingesetzt. Die Bedingungen zur medizinischen Betreuung in den ländlichen Gebieten ist verbessert und das Niveau der medizinischen Dienstleistungen erhöht worden.

Im nächsten Jahr hat die chinesische Regierung vor, das System in allen ländlichen Gebieten des Landes einzuführen. Dadurch sollen alle Bauern von dieser Politik profitieren können.

Chen Zhu betonte, chinesische Gesundheitsbehörden legten steigenden Wert auf die Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten. Sie betrachteten das neue System zur genossenschaftlichen medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten als eine zentrale Aufgabe. Jetzt seien sie dabei, einen Mechanismus zur Sammlung der Fondsgelder zu etablieren. Gleichzeitig hätten chinesische Gesundheitsbehörden einen Subventionsplan entwickelt. Unter Voraussetzung der Wahrung der Sicherheit des Fonds soll der Umfang des Systems allmählich ausgebaut werden. Auf diesem Weg soll das Niveau der medizinischen Versorgung für die Bauern erhöht werden.

Chen Zhu meinte, bisher habe das System den Bedarf der Bauern an medizinischer Versorgung weitgehend befriedigt. Allerdings sei die Gewährleistung der medizinischen Versorgung für die Bauern noch nicht vollständig gewesen. China werde daher nach Wegen zur verstärkten Kapitalsammlung suchen:

"China ist noch ein Entwicklungsland. Bisher ist das Niveau der Kapitalsammlung noch gering gewesen. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass die Kapitalsammlung für das neue System zur genossenschaftlichen medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten mit der Entwicklung der Wirtschaft unseres Landes weiterhin verbessert werden kann. In den kommenden Jahren werden immer mehr Bauern noch besser von diesem System profitieren können."

Der Regierungsvertreter bekräftigte erneut, chinesische Gesundheitsbehörden würden die Kontrolle und Überwachung von Gebühren für Medikamente und medizinische Dienstleistungen in den ländlichen Gebieten verstärken. Dies diene dazu, dass 100 Prozent des Gesundheitsfonds für die medizinische Versorgung der Bauern genutzt werden.

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