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Aussprache anlässlich Rückkehr Hongkongs vor zehn Jahren
   2007-06-06 11:12:38    Seite drucken   cri
Beijing

Anlässlich der Rückkehr Hongkongs nach China vor zehn Jahren hat am Dienstag in Beijing eine Gesprächsrunde stattgefunden. Die Umsetzung des Grundgesetzes in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong seit zehn Jahren wurde im Rahmen des Gesprächs ebenso erörtert wie die Entwicklung der Sonderverwaltungszone in den vergangenen zehn Jahren. Unter den Teilnehmern der Gesprächsrunde waren der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Chinesischen Nationalen Volkskongresses Wu Bangguo und der Chefadministrator der Sonderverwaltungszone Hongkong Donald Tsang.

Donald Tsang sagte, dass Grundgesetz habe die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Sonderverwaltungszone gefördert, es bilde eine stabile Grundlage für Hongkong. Die Menschen in Hongkong genössen alle Rechte und Freiheiten. Wie im Grundgesetz gefordert, werde die Regierung der Sonderverwaltungszone schrittweise alle notwendigen Bedingungen schaffen, um das Ziel, allgemeine Wahlen abhalten zu können, zu erreichen.

Die chinesische Regierung hat seit dem 1. Juli 1997 wieder volle Souveränität über Hongkong. Zu diesem Zeitpunkt trat auch das Grundgesetz der Volksrepublik China über die Sonderverwaltungszone Hongkong in Kraft, die chinesische Sonderverwaltungszone wurde geschaffen. Das Grundgesetz schreibt fest, dass das kapitalistische System und die Lebensweise der Menschen in Hongkong nicht verändert werden. Hongkong agiert in vielen Bereichen autonom. Nur außenpolitisch und in Verteidigungsfragen wird Hongkong von China vertreten. Für Hongkong gelten demnach folgende Prinzipien: ein Land, zwei Systeme, Verwaltung Hongkongs durch Hongkonger und hochgradige Autonomie.

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