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Die Rolle der PKKCV wird in der chinesischen Politik immer wichtiger
   2007-03-14 15:35:11    Seite drucken   cri
Der 83jährige Luo Zhewen ist ein anerkannter Experte für den Schutz von Kulturgegenständen in China. Vor über 50 Jahren hatte er bereits den Wunsch, dass der Große Kanal, ein künstlich angelegter Wasserweg zwischen Hangzhou und Beijing, stärker geschützt wird. Im Jahr 2006 ist der langjährige Wunsch des alten Mannes endlich erfüllt worden. Auf der 4. Jahrestagung des 10. Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes wurde ein von Luo Zhewen eingereichter Antrag angenommen.

"Ganz früher, genauer vor über 50 Jahren, schlug ich vor, den Grossen Kanal in den Status eines nationalen Kulturgegenstandes zu erheben. Vor 21 Jahren, als wir die chinesischen Vorschläge für die Liste des Weltkulturerbes zusammentrugen, habe ich es dann noch einmal auch versucht."

Luo Zhewen ist der Leiter des Expertenteams für antike Bauten beim chinesischen Staatlichen Amt für Kulturgegenstände. Sein ganzes Leben lang befasst er sich schon mit dem Schutz von Kulturgegenständen, und der Große Kanal ist seiner Meinung nach solch ein kulturelles Erbe. Das Wasserbauprojekt ist bereits über 2.500 Jahre alt. Mit seinen 1.794 Kilometern ist er zugleich ältester und längster Kanal der Welt, 16-mal so lang wie der Suezkanal und 33-mal so lang wie der Panamakanal.

Der Große Kanal verläuft von Beijing aus südwärts nach Hangzhou, ein Verkehrsknotenpunkt im Osten Chinas. Der Kanal ist der einzige seiner Art in China, der in Nord-Süd-Richtung verläuft. Allerdings mussten Schiffe auf dem Kanal lange Zeit mit dem Sinken des Wasserspiegels kämpfen.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Strecke des Großen Kanals, die schiffbar ist, verkürzt, sie beträgt nun nur noch 1.442 Kilometer. Davon sind wiederum lediglich 877 Kilometer das ganze Jahr durchgehend schiffbar. Um den Großen Kanal besser zu schützen und zu erhalten, setzte sich Luo Zhewen vor 21 Jahren dafür ein, ihn für die Liste des Weltkulturerbes vorzuschlagen. Allerdings ist diese Initiative aufgrund verschiedenartiger Schwierigkeiten in Vergessenheit geraten. Luo sagte zu Journalisten, die größte Schwierigkeit dabei sei gewesen, dass keine Regierungsbehörde das Programm organisiert habe.

Vor einigen Jahren hat eine Initiative, den Großen Kanal in die Vorschlagsliste des Weltkulturerbes aufzunehmen, die Aufmerksamkeit mehrerer PKKCV-Mitglieder auf sich gezogen. Auf der 4. Jahrestagung des 10. Landeskomitees der PKKCV im Jahr 2006 hat dann Liu Feng zusammen mit weiteren 57 Mitgliedern einen Antrag darüber gestellt.

Im Anschluss daran hat die PKKCV eine Inspektion sowie mehrere Symposien über den Bewerbungsvorgang für Weltkulturerbe organisiert. Diese Inspektion hat den Schutz des Großen Kanals und dessen Vorschlag als Weltkulturerbe deutlich vorangetrieben. Dazu sagt der Leiter des chinesischen Staatlichen Amtes für Kulturgegenstände, Shan Jixiang:

"Im Mai 2006 hat der chinesische Staatsrat den Großen Kanal zwischen Beijing und Hangzhou zum staatlich zu schützenden Kulturgegenstand erklärt. Und im Dezember 2006 hat das Staatliche Amt für Kulturgegenstände den Großen Kanal in die neu erstellte Liste für Vorschläge zum Weltkulturerbe aufgenommen."

Dank der Initiative der PKKCV schenken auch immer mehr Chinesen ihre Aufmerksamkeit dem Großen Kanal und setzen sich für dessen Erhaltung ein. Das freut Luo Zhewen natürlich sehr:

"Die PKKCV ist ein ganz wichtiges Organ auf der chinesischen Politikbühne. Ihr Antrag wird sicher von verschiedenen Regierungsbehörden unterstützt werden. Das freut mich natürlich sehr und ich bin wirklich optimistisch für die Zukunft."

In der Tat ist der Vorschlag des Großen Kanals als Weltkulturerbe nur ein Teil der Erfolge der PKKCV im vergangenen Jahr. Seit 2006 verbessert die PKKCV ständig ihre Vorgehensweise hinsichtlich der Bearbeitung von Anträgen und den damit verbundenen Inspektionen. Während des ganzen Jahres 2006 haben 673 PKKCV-Mitglieder unter der Führung der 13 Vize-Vorsitzenden des Landeskomitees der PKKCV 23 Inspektionsreisen getätigt. Sie begutachteten dabei die Tatsachen und Gegebenheiten vor Ort und haben in diesem Zusammenhang viele wichtige Inspektionsberichte verfasst. Dazu gehören der Inspektionsbericht über den Aufbau der Wirtschaftszone entlang des Yangtse-Flusses sowie ein Bericht über den Bau der Qinghai-Tibet-Eisenbahn. Durch diese Arbeit wurden wichtige Informationen und Anhaltspunkte für die KP Chinas und für die chinesische Regierung zusammengetragen.

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