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Meinungen ausländischer Persönlichkeiten zu den Ideen einer "harmonischen Welt" und der "friedlichen Entwicklung"
   2007-03-06 18:08:16    Seite drucken   CRI
Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao hat am Montag in seinem Rechenschaftsbericht auf der 5. Tagung des 10. Nationalen Volkskongresses erklärt, China werde unbeirrt auf dem Weg der friedlichen Entwicklung fortschreiten. Man wolle sich zusammen mit den Völkern aller Länder gemeinsam um den Aufbau einer harmonischen Welt mit permanentem Frieden und gemeinsamer Prosperität bemühen. Auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Tagung am Dienstag in Beijing hat der chinesische Außenminister Li Zhaoxing über die Maßnahmen des Landes zur Umsetzung der Idee einer "harmonischen Welt" und der Idee der "harmonischen Entwicklung" gesprochen.

"Wir bemühen uns darum, die friedliche Koexistenz, die Gleichberechtigung, den gegenseitigen Nutzen und die gemeinsame Entwicklung zwischen allen Ländern zu fördern. China strebt nach guten nachbarschaftlichen Beziehungen und gegenseitigem Vertrauen. Es plädiert dafür, Kontroversen auf diplomatische Weise wie etwa durch Dialoge zu lösen mit dem Ziel, Sicherheit für alle und permanenten Frieden zu verwirklichen. Das Land vertritt die Ansicht, dass der Austausch und der Kontakt zwischen den verschiedenen Zivilisationen verstärkt werden soll. Und nicht zuletzt tritt China dafür ein, eine ressourcensparende, umweltfreundliche Gesellschaft aufzubauen. In diesem Bereich will China seine Kooperation mit anderen Ländern der Welt intensivieren."

In den letzten Jahren sind die Ideen einer harmonischen Welt und der friedlichen Entwicklung von chinesischen Spitzenpolitikern mehrmals bei internationalen Anlässen erwähnt worden. Damit ist die internationale Gemeinschaft allmählich vertraut, und die Ideen finden international auch immer mehr Anerkennung. Der Experte für Strategie und internationale Betriebswirtschaft an der Universität Maryland, Professor Anil K. Gupta, sagt dazu, dass der Appell der chinesischen Regierung zum Aufbau einer harmonischen Welt in engem Zusammenhang mit der friedlichen Entwicklung steht.

"Ich meine, dass die Idee der friedlichen Entwicklung mit der Auffassung einer harmonischen Welt übereinstimmt. Die friedliche Entwicklung deutet auf harmonische Beziehungen zwischen China und den anderen Ländern hin. Bei der friedlichen Entwicklung geht es hauptsächlich um die Idee des beiderseitigen Gewinns, anstatt des alleinigen Vorteils. Die Entwicklung Chinas bedeutet keinesfalls einen Verlust für andere Länder."

Der thailändische Botschafter in China, Jullapong Nonsrichai, schätzte den Vortrag des Rechenschaftsberichtes von Ministerpräsident Wen Jiabao hoch ein. Er sagt:

"Ministerpräsident Wen Jiabao hat in seinem Rechenschaftsbericht betont, dass Chinas Entwicklung eine friedliche und stabile Entwicklung ist, und die Aufmerksamkeit von allen Ländern auf sich zieht. Als ein großes Land wird Chinas Entwicklung von den anderen Ländern aufmerksam verfolgt. Dass China die harmonische Entwicklung hervorhebt, darüber sind alle Länder hocherfreut."

Manche ausländische Beobachter sind der Meinung, die Ideen Chinas über den Aufbau einer harmonischen Welt und der friedlichen Entwicklung basieren auf der traditionellen chinesischen Kultur und deren Philosophie.

Sie erklären weiter, China sei dabei, diese Ideen tatsächlich umzusetzen. Das Land entwickle sich nicht nur schnell, es beteilige sich auch aktiv an den internationalen Angelegenheiten. So präsentiere China der Welt das Bild einer verantwortungsvollen Großmacht. Der ehemalige französische Botschafter in China, Jean-Pierre Lafont, erklärt dazu:

"Der Entwicklungsweg Chinas dient der Wahrung der Stabilität in den umliegenden Regionen und der Realisierung einer friedlichen Entwicklung. Wir haben die Bemühungen Chinas um eine friedliche Lösung der Nuklearfrage auf der koreanischen Halbinsel im Auge behalten. China legt großen Wert auf die Entwicklung der bilateralen Beziehungen mit Russland und mit Indien und beachtet die Funktionen der Shanghaier Kooperationsorganisation. All dies gilt als Zeichen der Bemühungen Chinas um die Wahrung des Friedens in den umliegenden Regionen und wird sich positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes auswirken."

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