Wir über uns Kontakt Jobs Fragen? Archiv
Geographische Lage
  2009-03-27 16:51:28  cri
Seite Drucken    
Das Qinghai-Tibet-Plateau hat seine einzigartigen natürlichen Besonderheiten. Es nimmt in Hochlands- und Bergsgebieten weltweit eine wichtige Stelle ein. Manche Leute bezeichnen es als "den 3. Pol der Erde".

Diese Bezeichnung ist auf die große Höhe über dem Meeresspiegel sowie das damit verbundene kalte Klima des Plateaus zurückzuführen. Das Hochland hat eine durchschnittliche Höhe von mehr als 4000 m über dem Meeresspiegel. Die durchschnittliche Temperatur des Plateaus mit der Höhe von mehr als 4500 m über dem Meeresspiegel liegt unter 0 Grad Celsius. Selbst beim heißesten Wetter ist die Durchschnittstemperatur niedriger als 10 Grad Celsius.

Die Entstehung des Qinghai-Tibet-Plateaus hat enge Beziehungen mit einer jüngsten starken, großangelegten Erdkrustenbewegung, der Himalaja-Orogenese. Auf dem Hochland gibt es zahlreiche Gipfel mit Höhen von 6000 bis 8000 m über dem Meeresspiegel. Es gilt weltweit als das jüngste Plateau und ist auch das Quellgebiet mehrerer großer Flüsse Asiens.

1. Naturressourcen Tibets

Das Autonome Gebiet Tibet besitzt mit seiner 1,22 Mio. Quadratkilometer großen Fläche reichliche Naturressourcen.

Mit 7,17 Mio. Hektar Wäldern stellt Tibet einen China-Rekord auf. Keine andere Provinz Chinas besitzt so große Urwaldfläche wie Tibet. Am weitesten verbreitet in Tibet sind die Nadelwälder, die aus Fichte, Tanne, Hemlocktanne bestehen. Knapp eine Hälfte der Wälder in Tibet ist die Nadelwälder. Tibet gehört zu den fünf großen Viehweiden Chinas. Die Weidenfläche ist etwa 82 Mio. Hektar.

Der Erzvorrat in Tibet ist reich. Heute hat man in Tibet etwa 100 Erze erkundet. Vor allem hat Tibet landesweit den höchsten Vorrat. Man schätzt, der Erzvorrat in Tibet hat einen Wert von 650 Mrd. Yuan RMB. Darüber hinaus verfügt Tibet über reichliche Wasser-, Erdwärme- und Solarressourcen. Theoretisch gesehen entspricht das Potenzial der Wasserressourcen Tibets etwa 200 Mio. Kilowatt. Damit liegt Tibet in ganz China auf den ersten Platz. Nirgendwo in China ist die geothermische Aktivität so stark wie in Tibet. In Yangbajain, wo ein reichlicher Vorrat von Erdwärme vorhanden ist, hat man Erdwärme-Kraftwerke aufgebaut. Damit ist Yangbajain heute ein wichtiges Reiseziel. Tibet gehört zu den Regionen der Welt, die reich an Solarenergie sind. In den meisten Teilen Tibets ist die durchschnittliche Sonnenscheindauer pro Tag etwa 9 Stunden.

In Tibet leben wertvolle Hochlandlebewesen. 125 Arten seltene Tier stehen unter staatlichem Artenschutz. 45 Arten seltene Tiere wie Dschiggetai und wilde Jak findet man nur in China.

2. Geographie Tibets

Tibet liegt auf dem Qinghai-Tibet-Plateau. Die durchschnittliche Höhe ist über 4.000 Meter über dem Meeresspiegel. Die landschaftliche Physiognomie Tibet ist vielfältig und besteht aus großen Gebirgen, Hochland, weiten Tälern und Seebecken.

Die zugrunde liegende Struktur des Plateaus bilden die vielen Gebirge. Himalaja, der größte Gebirge der Welt, erhebt sich im Süden des Qinghai-Tibet-Plateaus. Das 2.400 Kilometer lange Gebirge verläuft kurvenförmig von Nordwesten nach Südosten. Das Gebirge ist im 200 bis 300 Kilometer breit. Durchschnittlich ist es über 6.000 Meter hoch. Es gibt mehr als 50 Gipfel, die höher als 7.000 Meter sind. 11 der Gipfel sind höher als 8.000 Meter. Im mittleren Abschnitt des Gebirges erhebt sich der 8843,44 Meter hohe Mount Everest, der höchste Berg der Welt. Außerdem liegen in Tibet auch noch andere Gebirge wie Karakorum-Tanggula-Gebirgssystem und das Hengduan-Gebirge. Nirgendwo auf der Welt findet man einen Ort wie Tibet, in dem man so viele Gebirge findet. Daher wird Tibet als der dritte Pol der Welt genannt.

Zwischen den hohen Gebirgen liegen niedrige Hügel, Seebecken und weite Täler. All diese bilden das wellenförmige Hochland. Das Hochland neigt sich von Nordwesten nach Südosten.

Das Flachland in Tibet hat zwar eine kleinere Fläche, ist aber für die Wirtschaft Tibets wichtig. Das Flachland in Tibet lässt sich in Tal-Ebene und Ebene am See unterteilen. Die lange und schmale Tal-Ebene befindet sich hauptsächlich am Yarlung Zangbo und seinen Nebenarmen. Die Tal-Ebene ist im Durchschnitt 2 bis 3 Kilometer breit. An manchen Orten ist sie mehr als 10 Kilometer breit. Die Tal-Ebene ist mehr als 100 Kilometer lang. In der Tal-Ebene gibt es bessere Bedingungen für Bewässerung, bessere Ackerländer, und die Tal-Ebene ist dichter bevölkert. Hier ist die wichtige landwirtschaftliche Region Tibets. Im Süden und Norden Tibets liegen noch mehrere Ebenen an Seen. Diese Ebenen sind ebenfalls Regionen mit entwickelter Landwirtschaft.

Tibet gehört zu den Orten der Welt, die viele Täler haben. Die Täler befinden sich in erster Linie im Osten und am südlichen Rande des Hochlands. Die bekanntesten Täler sind das Tal an der großen Biegung des Yarlung Zangbo und die Täler der drei Flüsse in Osttibet, nämlich des Nujiang, des Lancang und des Jinsha.

3. Das Klima in Tibet

Das Autonome Gebiet Tibet liegt auf dem Dach der Welt. Es ist im Durchschnitt 4.000 Kilometer über dem Meeresspiegel. Das Klima in Tibet ist zum Teil von der Geografie und der landschaftlichen Physiognomie bedingt.

Das Klima ist im Nordwesten kalt und im Südosten warm und feucht. Von Südosten nach Nordwesten sind subtropische Zone, gemäßigte Warmzone, gemäßigte Zone, subpolare Zone und kalte Zone. Die durchschnittlichen Temperaturen im Südosten betragen 8 Grad Celsius, im Nordwesten liegen die Temperaturen bei 0 Grad Celsius. Die Hauptstadt Lhasa liegt in der Mitte des Autonomen Gebiets. Es ist in Lhasa im Winter weder zu kalt und im Sommer noch zu heiß. Die Unterschiede zwischen verschiedenen Jahreszeiten sind gering, während die Unterschiede zwischen tagsüber und nachts in Tibet deutlich sind.

Im Vergleich zu Regionen, die im gleichen Breitengrad liegen, sind die Temperaturen in Tibet deutlich niedriger. Da die Sonneneinstrahlung in Tibet stark ist, können die Temperaturen nach dem Sonnenaufgang schnell steigen. Auch im Winter kann man sich warm fühlen, solange es Sonne gibt.

Tibet hat starke Sonneneinstrahlung, lange Sonnenscheindauer sowie frische und transparente Luft. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer in verschiedenen Orten in Tibet beträgt zwischen 1.500 bis 3.400 Stunden im Jahr. Lhasas Sonnenscheindauer ist 3.005 Stunden im Jahr, daher wird die Stadt auch als die "Stadt im Sonnenschein" bezeichnet.

Der Winter und der Frühling werden in Tibet als trockene und der windige Jahreszeiten genannt. Diese Zeitspanne dauert von Ende Oktober bis Mai nächsten Jahres. In dieser Zeit ist die Niederschlagsmenge niedrig, das Wetter ist daher trocken. Schneefall gibt es vor allem zwischen November und Februar des nächsten Jahres. In einigen Regionen kommt es auch vor, dass es auch im April und im Mai schneit. Wie zum Beispiel in der Region Ali im Nordwesten Tibets oder in einigen Gebirgsregionen.

Forum Meinungen
• mengyingbo schrieb "Leben in Changshu"
seit etwas über einer Woche ist nun Changshu 常熟 in der Provinz Jiangsu 江苏 meine neue Heimat - zumindest erstmal für rund 2 Jahre.Changshu (übersetzt etwa: Stadt der langen Ernte) liegt ungefähr 100 km westlich von Shanghai und hat rund 2 Millionen Einwohner, ist also nur eine mittelgroße Stadt.Es gibt hier einen ca. 200m hohen Berg, den Yushan 虞山 und einen See, den Shanghu 尚湖...
• Ralf63 schrieb "Korea"
Eine schöne Analyse ist das, die Volker20 uns hier vorgestellt hat. Irgendwie habe ich nicht genügend Kenntnisse der Details, um da noch mehr zum Thema beitragen zu können. Hier aber noch einige Punkte, welche mir wichtig erscheinen:Ein riesiges Problem ist die Stationierung von Soldaten der USA-Armee in Südkorea...
Meistgelesene Artikel
• Keine Lebenszeichen vom gesunkenen indischen U-Boot
• Snowdens Vater erhält Visum für Russland
• Getötete Chinesen: Afghanistan bekundet Beileid
• Vermittlungsversuche in Ägypten gescheitert
• Gipfel abgesagt: Russland enttäuscht von USA
Fotos
Luxusausstellung 2013 in Beijing eröffnet
Fotoausstellung „Chinesischer Traum - Schönes China" in Brüssel
Wiederaufbau neuer Wohnhäuser nach Erdbeben in Min
Lujiagou: Ein neues Wohngebiet mit günstigen Lebens- und Verkehrsbedingungen
© China Radio International.CRI. All Rights Reserved.
16A Shijingshan Road, Beijing, China