Nach dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes in Afghanistan will die deutsche Bundesregierung noch 600 bis 800 Bundeswehrsoldaten in dem Land lassen. Sie sollen zunächst für zwei Jahre den Auftrag erhalten, die afghanischen Sicherheitskräfte zu beraten, auszubilden und zu unterstützen. Ab 2017 soll die Zahl auf 200 bis 300 sinken.
Diese Eckpunkte haben Verteidigungsminister Thomas de Maizière und Außenminister Guido Westerwelle nach der "Afghanistan-Runde" unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel bekannt gegeben.
Mit dieser klaren Entscheidung, so de Maizière, wolle sich Deutschland rechtzeitig positionieren und auch andere Staaten ermutigen, ihr Engagement mit einem "angemessenen Beitrag" fortzusetzen.



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