Der Jahresüberschuss stieg um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 464,3 Milliarden Yuan (etwa 57 Milliarden Euro), gab das Nationale Statistikamt gestern in Beijing an. Im August dieses Jahres erlebte China den größten Rückgang von 6,2 Prozent.
Der gestrige Bericht stützt sich auf Daten, die besagen, dass die industrielle Produktion und die Einzelhandelsumsätze im September sowie das Fertigungsbarometer in diesem Monat anstiegen. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao kündigte weitere "positive Veränderungen" für die Wirtschaft an, so ein Xinhua-Bericht der vergangenen Woche.
"Da Rohstoffpreise fallen, haben chinesischen Unternehmen Raum, ihre Gewinne zu steigern", analysierte Wang Tao, China-Chefökonom bei der UBS AG in Hongkong, vor dem gestrigen Bericht.
Die Huaneng Power International Inc, die Kraftwerke in China entwickelt und betreibt, teilte am Mittwoch mit, ihre Gewinne im dritten Quartal seien um 757 Prozent auf zwei Milliarden Yuan gestiegen.
Die Gewinne chinesischer Industrieunternehmen sanken nach der gestrigen Aussage in den ersten neun Monaten des Jahres um 1,8 Prozent auf 3,5 Billionen Yuan.
Demgegenüber gab es in den ersten acht Monaten einen Rückgang um 3,1 Prozent und eine Steigerung um 27 Prozent im gleichen Zeitraum in 2011. Die Regierung begann im Oktober 2011 mit einer monatlichen Berichterstattung über die Gewinnveränderungen im Vorjahresvergleich.
Vorherige Gewinnrückgänge lasteten schwer auf den Aktienkursen. Der Shanghai Composite Index fiel um sechs Prozent im Jahr 2012, und allein um 1,7 Prozent am vergangenen Freitag.
Der Umsatz von Industrieunternehmen stieg in den ersten neun Monaten um 10,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 65,7 Billionen Yuan an, hieß es in dem Bericht. Die Verkäufe stiegen um 29,6 Prozent im Januar-September Zeitraum von 2011.
Abgesehen davon werde sich Chinas Wirtschaft voraussichtlich im vierten Quartal erholen, behauptete Jia Kang, ein Forscher für das Finanzministerium, gestern auf einer Konferenz in Beijing. China werde seinem Jahresplanziel von 7,5 Prozent entsprechen. "Die Erholung im vierten Quartal dürfte sich bis ins nächste Jahr verlängern," so Jia.
Quelle: german.china.org.cn



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