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Geistiger Gesundheit der Senioren wird mehr Beachtung geschenkt
  2012-10-10 17:06:18  cri
Der 10. Oktober 2012 markiert den 21. „Welttag der geistigen Gesundheit". Mittlerweile leben in China 178 Millionen Menschen im Alter von über 60 Jahren. Zahlreiche von ihnen leiden an verschiedenen psychischen Krankheiten.

Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Beijing teilte Kong Lingzhi vom chinesischen Gesundheitsministerium mit, dass die Situation der geistigen Gesundheit der Senioren in China nicht optimal sei.

"Laut Untersuchungen leiden in einigen Regionen Chinas zirka 4,2 Prozent der Senioren im Alter von über 60 Jahren an Alzheimer. Einer anderen Untersuchung in Beijing zufolge leiden 4,4 Prozent der Personen über 65 Jahren an Depressionen."

Die Ursachen dieser psychischen Krankheiten sind noch unklar. Allerdings können sie von verschiedenen Faktoren ausgelöst werden. Darunter gehört der Eintritt in den Ruhestand, körperliche Krankheiten sowie Probleme in der Beziehung zu den Kindern. Schätzungsweise wird die Zahl der Senioren in China bis 2050 400 Millionen übertreffen. Senioren machen dann rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung Chinas aus. Kong Lingzhi fügte hinzu, dass China hinsichtlich der Verbesserung der geistigen Gesundheit der Senioren so vor einer großen Herausforderung stehe.

"Ein Problem sind die mangelnden Betreuungsmöglichkeiten. In China kommen zurzeit auf jeweils 10.000 Personen nur eineinhalb Krankenbetten für eine psychiatrische Betreuung. Der Durschnitt weltweit liegt bei 4,3. Das heißt, dass China in diesem Bereich einen sehr großen Abstand zum Rest der Welt hat. Darüber hinaus mangelt es an professionellen Fachkräften. Mittlerweile gibt es in China nur etwas mehr als 20.000 Psychiater und 35.000 Krankenschwestern. Die Nachfrage an psychiatrischer Betreuung kann so nicht befriedigt werden. Zudem muss die Krankenversicherung der Patienten auf diesem Gebiet kontinuierlich erweitert werden."

Kong Lingzhi betonte ferner, dass Regierungen verschiedener Ebenen in den letzten drei Jahren bereits 15,4 Milliarden Yuan Renminbi eingesetzt hätten, um betreffende medizinische Institutionen auszubauen. Darüber hinaus seien sechs Millionen Yuan für die Ausbildung von Fachkräften bereitgestellt worden. So könne die Kompetenz der Institutionen für psychiatrische Betreuung weiterhin optimiert werden.

Forum Meinungen
• mengyingbo schrieb "Leben in Changshu"
seit etwas über einer Woche ist nun Changshu 常熟 in der Provinz Jiangsu 江苏 meine neue Heimat - zumindest erstmal für rund 2 Jahre.Changshu (übersetzt etwa: Stadt der langen Ernte) liegt ungefähr 100 km westlich von Shanghai und hat rund 2 Millionen Einwohner, ist also nur eine mittelgroße Stadt.Es gibt hier einen ca. 200m hohen Berg, den Yushan 虞山 und einen See, den Shanghu 尚湖...
• Ralf63 schrieb "Korea"
Eine schöne Analyse ist das, die Volker20 uns hier vorgestellt hat. Irgendwie habe ich nicht genügend Kenntnisse der Details, um da noch mehr zum Thema beitragen zu können. Hier aber noch einige Punkte, welche mir wichtig erscheinen:Ein riesiges Problem ist die Stationierung von Soldaten der USA-Armee in Südkorea...
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