Am Freitag findet in Nanning zum 9. Mal der China-ASEAN-Gipfel statt. In diesem Jahr wird der zehnte Jahrestag der Unterzeichnung der „Rahmenvereinbarung über umfassende wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und ASEAN" gefeiert. Das Abkommen markiert den Beginn der engen Kooperation im wissenschaftlichen und technologischen Bereich zwischen China und seinen südostasiatischen Nachbarnstaaten.
Im letzten Jahr erreichte das Handelsvolumen zwischen China und der ASEAN ein neues Rekordhoch. Es betrug 360 Milliarden US-Dollar. China ist im dritten Jahr in Folge der größte Handelspartner Südostasiens. Umgekehrt ist die ASEAN Handelspartner Nr. 3 für China. Das wusste auch der chinesische Vizestaatspräsident Xi Jinping auf seiner Rede auf dem Forum zu würdigen:
„Das bilaterale politische Vertrauen ist ständig verbessert worden. Das Handelsvolumen hat rapide zugenommen. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Integration wurde ausgebaut und die Kommunikationen intensiviert. Die Perspektive der beidseitigen Zusammenarbeit wird immer besser."
Xi Jinping bekräftigte in seiner Rede, dass China eine friedliche Macht bleiben möchte.
„China bleibt nach wie vor eine Kraft zur Wahrung von Frieden und Stabilität in der Region und in der Welt. Wir werden die Souveränität, Sicherheit und territoriale Integrität des Staates entschlossen verteidigen. Wir werden uns dafür einsetzen, territoriale Streitigkeiten mit Nachbarländern durch freundschaftliche Verhandlungen auf friedliche Weise beizulegen. Dies gilt ebenfalls für die Wahrung von maritimen Rechten und Interessen. China wird auf keinen Fall eine Hegemonie anstreben. Unser Land will sich in einer friedlichen Welt entwickeln und durch eigene Entwicklung zum Weltfrieden beitragen."
Zurzeit wächst die Weltwirtschaft sehr langsam und Europa ist von einer Schuldenkrise gebeutelt. Angesichts der instabilen Lage schlägt Xi Jinping die Vertiefung der strategischen Partnerschaft zwischen China und der ASEAN als eine gemeinsame Alternative vor.
„Ich möchte vier Vorschläge machen. Erstens, den Ausbau der Freihandelszone zu beschleunigen. Zweitens, die bilaterale Zusammenarbeit stärker auszubauen. Drittens, die Kommunikation zu verbessern. Und viertens, den kulturellen Austausch zu fördern."



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