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Chinesische Ökonomin: Goldpreis steigt für drei bis fünf Jahre, Euro wird verschwinden
  2012-09-17 17:46:37  cri
Bei der Veröffentlichung ihrer Prognosen über den US-Dollar und den Goldpreis in der zentralchinesischen Stadt Zhengzhou hat die bekannte chinesische Ökonomin Tan Yaling, Chefin des "China Forex Investment Research Institute", verkündet, dass der Goldpreis in den nächsten drei bis fünf Jahren zwar weiter steigen, auf seinem Weg nach oben aber auch starke Schwankungen erleben werde.

Wegen des US-Dollars werde der Goldpreis in der Zukunft weiter steigen, dabei aber eine hohe Volatilität zeigen. Zwar interessierten sich viele Anleger für Silber, aber als Wertspeicher könne Silber nicht mit Gold gleichgesetzt werden, so Tan.

"Seit der sogenannten Finanzkrise 2008 haben die USA ihre allgemeine weltweite Vormachtstellung allmählich wieder ausbauen können. Das Land kauft nach besten Kräften Erdöl und Gold. Von 2005 bis heute ist der Anteil des importierten Öls am US-Ölverbrauch von 65 Prozent auf 45 Prozent gefallen. Beim chinesischen Ölverbrauch ist dieser Anteil aber von 40 Prozent auf rund 60 Prozent gestiegen", sagte Tan. "Warum kaufen die USA Gold und Erdöl?Weil das Land das internationale Finanzsystem umstrukturieren will. Der US-Dollar ist der Kern, und Gold und Erdöl gelten als Instrumente. Der US-Dollar wird in Zukunft wieder das Weltwährungssystem dominieren."

Als eine Expertin für Devisen ist Tan hinsichtlich der Zukunft des Euros pessimistisch. "Weil der US-Dollar immer stärker werden soll, wird die Perspektive des Euros zukünftig nicht so gut sein." Sie prognostizierte sogar, dass der Euro im Jahr 2013 oder 2014 nicht mehr existieren werde.

Tan glaubt aber auch nicht, dass der US-Dollar sofort bullisch reagieren werde. "Kurzfristig wird der Dollarindex weiter sinken. Es ist auch nicht der Wunsch der FED, dass der US-Dollar aufgewertet wird. In der Zukunft sollte die Abwertung des US-Dollars nützlich für die internationalen Strategien der US-Amerikanischen Unternehmen sein." Die FED werde sich bemühen, die Tendenz des US-Dollars zu manipulieren. Der Dollar solle nicht so schnell aufgewertet und der Euro nicht so schnell abgewertet werden, so Tan.

Zu anderen Währungen meinte sie, dass das britische Pfund, der australische Dollar und der Neuseeland-Dollar in den nächsten zwei Jahren durchaus steigen könnten.

Quelle: german.china.org.cn

Forum Meinungen
• mengyingbo schrieb "Leben in Changshu"
seit etwas über einer Woche ist nun Changshu 常熟 in der Provinz Jiangsu 江苏 meine neue Heimat - zumindest erstmal für rund 2 Jahre.Changshu (übersetzt etwa: Stadt der langen Ernte) liegt ungefähr 100 km westlich von Shanghai und hat rund 2 Millionen Einwohner, ist also nur eine mittelgroße Stadt.Es gibt hier einen ca. 200m hohen Berg, den Yushan 虞山 und einen See, den Shanghu 尚湖...
• Ralf63 schrieb "Korea"
Eine schöne Analyse ist das, die Volker20 uns hier vorgestellt hat. Irgendwie habe ich nicht genügend Kenntnisse der Details, um da noch mehr zum Thema beitragen zu können. Hier aber noch einige Punkte, welche mir wichtig erscheinen:Ein riesiges Problem ist die Stationierung von Soldaten der USA-Armee in Südkorea...
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