Jüngsten Angaben des chinesischen Ministeriums für Bodenschatzressourcen zufolge ist der gemeinsame Aufsichtsmechanismus in manchen wichtigen süd- und nordchinesischen Produktionsgebieten Seltener Erden umgesetzt worden. In diesem Jahr wird diese Maßnahme noch auf 20 weitere Städte und Bezirke in neun Provinzen ausgedehnt, darunter die Innere Mongolei, Shandong und Sichuan. Der chinesische Vizeminister für Bodenschatzressourcen, Wang Min, betont vor allem auch die Selbstkontrolle:
„Zuständige Behörden werden gemeinsam die Verwaltung der Ressourcen der Seltenen Erden intensivieren. Durch gemeinsame Planungen wird die illegale Erschließung bekämpft. Schwerpunktmäßig sollen betreffende Unternehmen verstärkt Selbstaufsicht üben."
Die schweren Verschmutzungen, die bei der Erschließung der Seltenen Erden entstehen, werden landesweit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Chen Yongqing vom chinesischen Ministerium für Umweltschutz sagte, in China seien bereits Normen zur Schadstoffemission dieser Industriebranche umgesetzt worden. Eine Zugangsverwaltung werde intensiviert. Allein beim Umweltschutz hätten 56 inländische Unternehmen die einschlägigen Normen erreicht. Dafür seien zusätzlich zirka vier Milliarden Yuan RMB bereitgestellt worden.
Mittlerweile ist China der weltweit größte Produzent und Exporteur Seltener Erden. Mit 23 Prozent der globalen Ressourcen trägt die Volksrepublik mehr als 90 Prozent der Marktversorgung weltweit.
Aber die übermäßige Erschließung der Ressourcen hat auch zu einer Zerstörung der ökologischen Umwelt geführt. Im Juni 2012 hat China das „Weißbuch über den Zustand und die Politik der Seltenen Erden Chinas" veröffentlicht. Darin hieß es, China werde die Entwicklung der Branche auf keinen Fall mit Opfern für die Umwelt verwirklichen. Man werde strengste ökologische Umweltschutznormen und die Politik der schützenden Erschließung praktizieren.
Der Vizegeneralsekretär der Chinesischen Studiengesellschaft der Seltenen Erden, Zhang Anwen, weist manche Kritik aus dem Ausland an Chinas Schutzmaßnahmen zurück.
„Wenn im Ausland auch so schwere Umweltverschmutzungen aufgetreten wären, würde die Aufsicht dann nicht auch verstärkt und die Produktion geregelt? Solche Maßnahmen sind ganz normal. China hat die richtige Sache getan beim verstärkten Schutz der Ressourcen und Umwelt."
Zhang Anwen ergänzt noch, dass eine vielfältige Versorgung mit Seltenen Erden realisiert werden sollte. Die USA, Kanada, Australien, Zentral- und Südostasien verfügten über reiche Ressourcen. Die Marktversorgung dürfe nicht allein von China abhängen.



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