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Chinesische Tibetologen treffen in Zürich mit Auslandschinesen zusammen
  2009-03-30 14:02:32  cri
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Eine Delegation bestehend aus vier Tibetologen des Chinesischen Tibetologischen Forschungszentrums ist am Sonntag in Zürich mit dort lebenden Auslandschinesen zu einem Gespräch zusammengetroffen. Dabei wurden verschiedene Fragen zum Thema Tibet diskutiert.

Das Symposium fand im chinesischen Generalkonsulat in Zürich statt. 20 Auslandschinesen und -studenten nahem daran teil und diskutierten gemeinsam Fragen über Tibet. Die Gesprächsteilnehmer, die meist schon mehrere Jahre in Zürich und Umgebung leben, wollten mehr über die gegenwärtige Situation in Tibet erfahren. Dabei erwähnten sie auch, dass viele Menschen im Westen die Ansicht vertreten würden, dass man den traditionellen Lebensstil der Tibeter nicht verändern solle. Tanzen Lhundup, ein Mitglied der Delegation aus China, sagte dazu:

"Die traditionelle tibetische Kultur steht nicht im Widerspruch zur Modernität. Auch in Tibet hat die tibetische Bevölkerung das Recht, ein modernes Leben zu genießen. Sie nehmen aktiv an der Reform und Öffnung sowie an der Marktwirtschaft teil. Im Jahr 2006 wurden beispielsweise im Zusammenhang mit dem Bau der Qinghai-Tibet-Eisenbahnlinie 76 private Hotels gebaut. Die Tibeter wissen natürlich, dass dies gerade eine große Chance ist und ein großer Markt besteht."

Tanzen Lhundup sprach auch die von verschiedenen Seiten verbreiteten Gerüchte über einen "Kulturmord in Tibet" an. Menschen, die solche Aussagen machen würden, strebten die Abspaltung Tibets an:

"Es gibt Menschen, die glauben, dass die tibetische Kultur verloren gehen und assimiliert wird. Ich kann dies nicht nachvollziehen. Erstens sind 80 Prozent aller Tibeter Bauern, und die Basis der traditionellen Kultur Tibets liegt in den Acker- und Viehzuchtgebieten. Zweitens gibt es gegenwärtig mehr als 1.700 Tempel in Tibet. Darüber hinaus gibt es mehr als 2.000 Menschen in China, die die tibetische Kultur erforschen. Es gibt auch 50 entsprechende Forschungsorganisationen. Das traditionelle Heldenepos 'König Gesar' ist zudem das längste Epos der Welt. Seit der Reform und Öffnung hat die chinesische Regierung in den vergangenen 30 Jahren große Finanzhilfen für erfolgreiche Forschungszwecke bereitgestellt. Es gibt in Tibet nun auch Fernseh- und Radiosender in tibetischer Sprache. Man kann beispielsweise auch auf Tibetisch im Internet arbeiten und per Mobiltelephon Kurzmitteilungen in tibetischer Sprache versenden."

Forum Meinungen
• mengyingbo schrieb "Leben in Changshu"
seit etwas über einer Woche ist nun Changshu 常熟 in der Provinz Jiangsu 江苏 meine neue Heimat - zumindest erstmal für rund 2 Jahre.Changshu (übersetzt etwa: Stadt der langen Ernte) liegt ungefähr 100 km westlich von Shanghai und hat rund 2 Millionen Einwohner, ist also nur eine mittelgroße Stadt.Es gibt hier einen ca. 200m hohen Berg, den Yushan 虞山 und einen See, den Shanghu 尚湖...
• Ralf63 schrieb "Korea"
Eine schöne Analyse ist das, die Volker20 uns hier vorgestellt hat. Irgendwie habe ich nicht genügend Kenntnisse der Details, um da noch mehr zum Thema beitragen zu können. Hier aber noch einige Punkte, welche mir wichtig erscheinen:Ein riesiges Problem ist die Stationierung von Soldaten der USA-Armee in Südkorea...
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